Jozef Van Wissem

am 11.11.2020
Der Avantgarde Komponist und Lautenvirtuose Jozef van Wissem zieht dem Spielmann gleich mit seiner schwarzen, handgefertigten Barocklaute durch die Welt und verzückt seine Zuhörer mit seinem ureigenen, mystischen, minimalistischen und zeitlosen... weiterlesen
Tickets ab 15,40 €

Termine

Orte Datum
Dresden
Kulturzentrum Scheune
Mi. 11.11.2020 20:00 Uhr Tickets ab 15,40 €

Event-Info

Der Avantgarde Komponist und Lautenvirtuose Jozef van Wissem zieht dem Spielmann gleich mit seiner schwarzen, handgefertigten Barocklaute durch die Welt und verzückt seine Zuhörer mit seinem ureigenen, mystischen, minimalistischen und zeitlosen Sound. Ihm eilt das Prädikat des besten Lautenspielers der westlichen Hemisphäre voraus und laut Ptchfork schafft er es wie kein Zweiter dem Lautenspiel das Akademische zu nehmen, und es damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Van Wissem lernte als Kind zunächst klassische Gitarre, später studierte er Laute bei Pat O’Brien, einem bekannten Gitarristen und Lautenlehrer in New York, wo er fortan auch seinen Lebensmittelpunkt hat. 2013 gewann er beim Filmfestival von Canne den Soundtrack Award für den ebenda mit der Goldenen Palme prämierten Jim Jarmusch Film "Only Lovers Left Alive". Mit Jarmusch arbeitete er über Jahre hinweg kontinuierlich zusammen - eine Kollaboration, der bislang drei gemeinsame Alben entsprangen. Aber auch mit James Blackshaw, Maurizio Bianchi und Tilda Swinton kollaborierte er bereits und schrieb die Musik für das Videospiel Sims Medieval. Immer wieder wird er für seine Kompositionen zu Ehren wichtiger Rennaissance Kunstwerke gerühmt. So beauftragte ihn National Gallerie London damit, ein Musikstück für das ebenda zu bestaunende Hans Holbein Gemälde "Die Gesandten" (1533) zu schreiben und im Dezember 2017 wurde er eingeladen, das Madrigal zu Caravaggios Gemälde "Der Lautenspieler" von 1596 live in der Eremitage St. Petersburg aufzuführen.

Aber ihm gelingt auch spielend der Brückenschlag von Mittelalter und Rennaissance ins Hier und Heute. Traditionelle Spielweisen und der Sound seiner 16-saitigen Barocklaute treffen auf elektronische Gitarrenverstärker, Feedback-Effekte und künstlerische Kollaborationen mit u.a. Jarboe (Swans) - eben erst wieder zu hören auf seinem neuen Album "Ex Mortis" . Wissems dystopische Klangwelten verzaubern und entrücken bisweilen, und laden ein zu einem Außenblick auf die Verwerfungen im postmodernen Weltgefüge.

Event-Info

Der Avantgarde Komponist und Lautenvirtuose Jozef van Wissem zieht dem Spielmann gleich mit seiner schwarzen, handgefertigten Barocklaute durch die Welt und verzückt seine Zuhörer mit seinem ureigenen, mystischen, minimalistischen und zeitlosen Sound. Ihm eilt das Prädikat des besten Lautenspielers der westlichen Hemisphäre voraus und laut Ptchfork schafft er es wie kein Zweiter dem Lautenspiel das Akademische zu nehmen, und es damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Van Wissem lernte als Kind zunächst klassische Gitarre, später studierte er Laute bei Pat O’Brien, einem bekannten Gitarristen und Lautenlehrer in New York, wo er fortan auch seinen Lebensmittelpunkt hat. 2013 gewann er beim Filmfestival von Canne den Soundtrack Award für den ebenda mit der Goldenen Palme prämierten Jim Jarmusch Film "Only Lovers Left Alive". Mit Jarmusch arbeitete er über Jahre hinweg kontinuierlich zusammen - eine Kollaboration, der bislang drei gemeinsame Alben entsprangen. Aber auch mit James Blackshaw, Maurizio Bianchi und Tilda Swinton kollaborierte er bereits und schrieb die Musik für das Videospiel Sims Medieval. Immer wieder wird er für seine Kompositionen zu Ehren wichtiger Rennaissance Kunstwerke gerühmt. So beauftragte ihn National Gallerie London damit, ein Musikstück für das ebenda zu bestaunende Hans Holbein Gemälde "Die Gesandten" (1533) zu schreiben und im Dezember 2017 wurde er eingeladen, das Madrigal zu Caravaggios Gemälde "Der Lautenspieler" von 1596 live in der Eremitage St. Petersburg aufzuführen.

Aber ihm gelingt auch spielend der Brückenschlag von Mittelalter und Rennaissance ins Hier und Heute. Traditionelle Spielweisen und der Sound seiner 16-saitigen Barocklaute treffen auf elektronische Gitarrenverstärker, Feedback-Effekte und künstlerische Kollaborationen mit u.a. Jarboe (Swans) - eben erst wieder zu hören auf seinem neuen Album "Ex Mortis" . Wissems dystopische Klangwelten verzaubern und entrücken bisweilen, und laden ein zu einem Außenblick auf die Verwerfungen im postmodernen Weltgefüge.