John Kameel Farah

John Kameel Farah
am 20.10.2022
Bei einem Konzert von John Kameel Farah wird man durch die Jahrhunderte geschleudert und zwischen Kontinenten hin- und herkatapultiert: Der 1983 geborene Kanadier gehört zu einer Generation von Pianisten, die sich zwischen ihrer Liebe zu Bach... weiterlesen
Tickets ab 27,80 €

Termine

Orte Datum
Heidelberg
Friedenskirche
Do. 20.10.2022 20:00 Uhr Tickets ab 27,80 €

Event-Info

Bei einem Konzert von John Kameel Farah wird man durch die Jahrhunderte geschleudert und zwischen Kontinenten hin- und herkatapultiert: Der 1983 geborene Kanadier gehört zu einer Generation von Pianisten, die sich zwischen ihrer Liebe zu Bach und elektronischen Frickelsounds, Improvisation und notierter Musik nicht heimatlos fühlt, sondern in dieser Spannung geradezu aufblüht. Der Sohn palästinensischer Eltern studierte Komposition am Konservatorium in Toronto, nahm Privatstunden bei Terry Riley in Kalifornien und am Arabic Music Retreat in Hartford. All diese Einflüsse hört man. Inmitten von Klavier, Orgel, Cembalo, Synthesizern und elektronischen Gerätschaften sitzt er bei seinen eindrücklichen Solo-Shows wie ein Zauberkünstler, der die aus unterschiedlichsten stilistischen Welten heranwehenden Klänge meisterlich miteinander verbindet, über- und untereinander legt, in Schwingung versetzt. So kann ein aus dem Barock stammendes Motiv in eine orientalisch anmutende Arabeske übergehen, während darunter droneartige Soundschichten liegen und plötzlich ein Breakbeat einsetzt, der das Stück in einen weltmusikalischen Dance-Track verwandelt, der schließlich als minimalistische Meditation endet. Seinen „eigentümlichen Ansatz“ nennt er selbst „maximalistisch“ – oder, das trifft es sogar noch besser, „Baroque-Mid-Eastern-Cyberpunk“. Wer vor einigen Jahren seine beiden Konzerte bei Enjoy Jazz erlebt hat, wird John Kameel Farahs neuesten magischen Experimentaltrip auf keinen Fall verpassen wollen.

Event-Info

Bei einem Konzert von John Kameel Farah wird man durch die Jahrhunderte geschleudert und zwischen Kontinenten hin- und herkatapultiert: Der 1983 geborene Kanadier gehört zu einer Generation von Pianisten, die sich zwischen ihrer Liebe zu Bach und elektronischen Frickelsounds, Improvisation und notierter Musik nicht heimatlos fühlt, sondern in dieser Spannung geradezu aufblüht. Der Sohn palästinensischer Eltern studierte Komposition am Konservatorium in Toronto, nahm Privatstunden bei Terry Riley in Kalifornien und am Arabic Music Retreat in Hartford. All diese Einflüsse hört man. Inmitten von Klavier, Orgel, Cembalo, Synthesizern und elektronischen Gerätschaften sitzt er bei seinen eindrücklichen Solo-Shows wie ein Zauberkünstler, der die aus unterschiedlichsten stilistischen Welten heranwehenden Klänge meisterlich miteinander verbindet, über- und untereinander legt, in Schwingung versetzt. So kann ein aus dem Barock stammendes Motiv in eine orientalisch anmutende Arabeske übergehen, während darunter droneartige Soundschichten liegen und plötzlich ein Breakbeat einsetzt, der das Stück in einen weltmusikalischen Dance-Track verwandelt, der schließlich als minimalistische Meditation endet. Seinen „eigentümlichen Ansatz“ nennt er selbst „maximalistisch“ – oder, das trifft es sogar noch besser, „Baroque-Mid-Eastern-Cyberpunk“. Wer vor einigen Jahren seine beiden Konzerte bei Enjoy Jazz erlebt hat, wird John Kameel Farahs neuesten magischen Experimentaltrip auf keinen Fall verpassen wollen.