Im Notfall nicht die Scheibe einschlagen

Im Notfall nicht die Scheibe einschlagen
am 04.05.2023
Kollektive Monodramen. Mit dem Kopfhörer auf den Ohren und dem Touch-Screen in den Händen gleichgültig am Nächsten vorübereilend – so sieht soziale Distanzierung schon lange aus. Die aktuelle COVID 19-Krise erscheint nun wie eine Allegorie... weiterlesen
Tickets ab 7,50 €

Termine

Orte Datum
Friedrichshafen
Bahnhof Fischbach
Do. 04.05.2023 18:00 Uhr Tickets ab 7,50 €

Event-Info

Kollektive Monodramen.

Mit dem Kopfhörer auf den Ohren und dem Touch-Screen in den Händen gleichgültig am Nächsten vorübereilend – so sieht soziale Distanzierung schon lange aus. Die aktuelle COVID 19-Krise erscheint nun wie eine Allegorie auf unsere mitmenschlichen Beziehungen. Jetzt wird das zum „Muss“, was wir eh schon perfekt beherrschten, nämlich andere auf Abstand halten. Das Paradoxe daran ist nur, dass wir es diesmal für die anderen tun. Das Ensemble Materialtheater zeigt eine Reihe von Soli(e)tüden: Kollektive Mono-Dramen von Menschen, die in Glaskästen leben und versuchen, zueinander zu kommen.

Die Presse schrieb: „Alltägliche Verrichtungen wie das Kehren der Straße bekommen durch die enge Begrenzung einen ausgeprägten slapstickartigen Bewegungs- und Stummfilmhumor, der amüsierte und gleichzeitig zu Tränen rührte: So tragisch fühlte sich das Eingesperrtsein der Figuren an, das wir in diesem Jahr besonders nachfühlen können.”

Bild: Daniel Wolf

Event-Info

Kollektive Monodramen.

Mit dem Kopfhörer auf den Ohren und dem Touch-Screen in den Händen gleichgültig am Nächsten vorübereilend – so sieht soziale Distanzierung schon lange aus. Die aktuelle COVID 19-Krise erscheint nun wie eine Allegorie auf unsere mitmenschlichen Beziehungen. Jetzt wird das zum „Muss“, was wir eh schon perfekt beherrschten, nämlich andere auf Abstand halten. Das Paradoxe daran ist nur, dass wir es diesmal für die anderen tun. Das Ensemble Materialtheater zeigt eine Reihe von Soli(e)tüden: Kollektive Mono-Dramen von Menschen, die in Glaskästen leben und versuchen, zueinander zu kommen.

Die Presse schrieb: „Alltägliche Verrichtungen wie das Kehren der Straße bekommen durch die enge Begrenzung einen ausgeprägten slapstickartigen Bewegungs- und Stummfilmhumor, der amüsierte und gleichzeitig zu Tränen rührte: So tragisch fühlte sich das Eingesperrtsein der Figuren an, das wir in diesem Jahr besonders nachfühlen können.”

Bild: Daniel Wolf