human requiem

01.05.2019 – 05.05.2019
Johannes Brahms »Ein deutsches Requiem« op. 45 für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen Iwona Sobotka Sopran Angela Gassenhuber Klavier Philip Mayers Klavier Rundfunkchor Berlin Benjamin Goodson... weiterlesen
Tickets ab 49,10 €

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25.12.2018 – 25.01.2019
Tickets ab 21,10

Event-Info

Johannes Brahms
»Ein deutsches Requiem« op. 45
für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen


Iwona Sobotka Sopran
Angela Gassenhuber Klavier
Philip Mayers Klavier
Rundfunkchor Berlin
Benjamin Goodson Co-Dirigent
Gijs Leenaars Dirigent
Jochen Sandig Konzept und Regie
Sasha Waltz Dramaturgie
Ilka Seifert Dramaturgie
Claudia Lourenco De Serpa Soares Künstlerische Mitarbeit/Repetition
Davide Camplani Künstlerische Mitarbeit/Repetition
Brad Hwang Raum
Jörg Bittner Licht
Kristin Hörnig Technik

Nach zahlreichen Gastspielen in aller Welt ist Jochen Sandigs szenische Umsetzung des »Deutschen Requiems« von Johannes Brahms wieder dort zu erleben, wo sie 2012 ihre Premiere feierte: im Radialsystem V, diesmal unter unserem Chefdirigenten Gijs Leenaars. Gemeinsam mit einem Team der Compagnie Sasha Waltz & Guests setzen wir das Brahms-Requiem choreografisch um. Die Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum ist aufgehoben, das Publikum sitzt nicht frontal vor dem Klang, sondern steht mittendrin – Text, Körper, Raum und Klang werden unmittelbar miteinander in Verbindung gesetzt. Brahms’ Requiem ist keine Totenmesse, weshalb der Text auch nicht der katholischen Liturgie folgt. Es will den Lebenden Trost spenden. Sein Thema ist die Vergegenwärtigung unserer Vergänglichkeit, die Bedeutung des Todes, die Trauer, aber auch deren Überwindung. Der Blick bleibt dem Leben zugewandt. Und deshalb ist eine »räumliche« Umsetzung genau dieses Werks inhaltlich so stimmig. Die Botschaft des Requiems wird in der Gemeinschaft von Singenden und Hörenden zu einem unmittelbaren, persönlichen Erlebnis. So beschrieb etwa der Komponist und Dirigent Tan Dun, der das human requiem 2016 in Brüssel erlebte, seinen Eindruck mit den Worten: »I’m in tears … in the darkness, I heard your voice giving me the light, the hope, the love … this is the best that I have had in years.«


Eine Produktion des Rundfunkchores Berlin in Kooperation mit Sasha Waltz & Guests und Radialsystem.

Foto: human requiem © Matthias Heyde