Heute Abend: Lola Blau

am 19.05.2022
Das erfolgreiche „Einpersonen-Musical“ spiegelt mitunter die Erfahrungen des Emigranten und Heimkehrers Georg Kreisler selbst wieder. Im März 1938 flieht die jüdische Schauspielerin Lola Blau aus Ihrer Heimat Österreich, die sich Nazi-Deutschland... weiterlesen
Tickets ab 9,50 €

Termine

Orte Datum
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Kleines Theater Haar
Do. 19.05.2022 19:00 Uhr Tickets ab 9,50 €

Event-Info

Das erfolgreiche „Einpersonen-Musical“ spiegelt mitunter die Erfahrungen des Emigranten und Heimkehrers Georg Kreisler selbst wieder. Im März 1938 flieht die jüdische Schauspielerin Lola Blau aus Ihrer Heimat Österreich, die sich Nazi-Deutschland angeschlossen hat, und erreicht über Umwege die USA. Dort erlangt sie eine gewisse Berühmtheit als Sängerin und Sexsymbol, kommt aber nie wirklich in der neuen Welt an. Nach dem Ende des Kriegs entschließt sie sich zu einem Neubeginn in der alten Heimat, wo sie, mit den alten Dämonen konfrontiert, feststellen muss, dass sie auch hier ihr Glück nicht finden wird.

Mit seinen melancholischen, komischen und mitunter bissigen Chansons zählt „Lola Blau“ zu den erfolgreichsten und meistgespielten Stücken des unvergleichlichen Georg Kreislers. 1971 uraufgeführt, hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Ist der Sex-sells-Mechanismus des Showbusiness seither vielleicht sogar noch angewachsen, wirkt der Antisemitismus eher im Verborgenen noch immer weiter. Und so gilt das Vorwort Kreislers bis heute: „Jeder Mensch muß vor allem versuchen, die Hindernisse die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.“

„Als die junge Lola schmettert sie … im amerikanischen Nachtclub gurrt sie abgebrüht und frivol … und ätzt als heimgekehrte Kleinkünstlerin… glamourfreie Inszenierung von Robert Ludewig … geht es nicht um Show, … voller Melancholie, leisem Witz…“
Abendzeitung München 27./28.04.2019

„hatte sich Regisseur Robert Ludewig etwas einfallen lassen…ein überwältigender Theaterabend mit einer nachdenklich stimmenden Botschaft…mit lang anhaltendem Applaus quittiert.“
Oberbayerisches Volksblatt 21.02.2020

Event-Info

Das erfolgreiche „Einpersonen-Musical“ spiegelt mitunter die Erfahrungen des Emigranten und Heimkehrers Georg Kreisler selbst wieder. Im März 1938 flieht die jüdische Schauspielerin Lola Blau aus Ihrer Heimat Österreich, die sich Nazi-Deutschland angeschlossen hat, und erreicht über Umwege die USA. Dort erlangt sie eine gewisse Berühmtheit als Sängerin und Sexsymbol, kommt aber nie wirklich in der neuen Welt an. Nach dem Ende des Kriegs entschließt sie sich zu einem Neubeginn in der alten Heimat, wo sie, mit den alten Dämonen konfrontiert, feststellen muss, dass sie auch hier ihr Glück nicht finden wird.

Mit seinen melancholischen, komischen und mitunter bissigen Chansons zählt „Lola Blau“ zu den erfolgreichsten und meistgespielten Stücken des unvergleichlichen Georg Kreislers. 1971 uraufgeführt, hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Ist der Sex-sells-Mechanismus des Showbusiness seither vielleicht sogar noch angewachsen, wirkt der Antisemitismus eher im Verborgenen noch immer weiter. Und so gilt das Vorwort Kreislers bis heute: „Jeder Mensch muß vor allem versuchen, die Hindernisse die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.“

„Als die junge Lola schmettert sie … im amerikanischen Nachtclub gurrt sie abgebrüht und frivol … und ätzt als heimgekehrte Kleinkünstlerin… glamourfreie Inszenierung von Robert Ludewig … geht es nicht um Show, … voller Melancholie, leisem Witz…“
Abendzeitung München 27./28.04.2019

„hatte sich Regisseur Robert Ludewig etwas einfallen lassen…ein überwältigender Theaterabend mit einer nachdenklich stimmenden Botschaft…mit lang anhaltendem Applaus quittiert.“
Oberbayerisches Volksblatt 21.02.2020