Herbie Hancock & Band

Herbie Hancock & Band
12.11.2019 – 02.12.2019
Auch in der sechsten Dekade seiner professionellen Laufbahn bleibt der 14-fache Grammy- Gewinner und Oscar Preisträger Herbie Hancock keinesfalls stehen, sondern ist nach wie vor mit hellwachem Interesse am Puls der Zeit in Sachen Welt-Kultur, Technologie, Business und Musik zu finden. weiterlesen
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Auch in der sechsten Dekade seiner professionellen Laufbahn bleibt der 14-fache Grammy-
Gewinner und Oscar Preisträger Herbie Hancock keinesfalls stehen, sondern ist nach wie
vor mit hellwachem Interesse am Puls der Zeit in Sachen Welt-Kultur, Technologie,
Business und Musik zu finden.

Es gibt wenige Künstler in der Musikhistorie, deren Einfluss auf die Entwicklung von
akustischem und elektronischem Jazz als auch RnB deutlicher ist als der Beitrag des in
Chicago geborenen Herbie Hancock.

Neben seinen grandiosen Errungenschaften als Pianist und Komponist war er an allen
wichtigen musikalischen Bewegungen seit den 60er Jahren beteiligt: Als Mitglied des Miles
Davis Quintet erneuerte er den Jazz, für seine eigene Musik entwicklete er neue
Herangehensweisen in Sachen Aufnahmetechnik, in seinem musikalischen Output in den
70er Jahren, zu dem u.a. sein gefeiertes Meisterwerk ›Head Hunters‹ gehört, verknüpfte er
elektrischen Jazz und Rock zu einem derart innovativen Stil, dessen Einfluss bis in die
heutige Musiklandschaft spürbar ist. Niemand hat der Generation von HipHop und Dance
Music Künstlern mehr musikalische Samples beschert als Hancock in dieser
Schaffensperiode. In den 80ern gerieten Hancocks eigene Ausflüge ins Metier der
elektronischen Dance Music mit ›Rockit‹ und ›Future Shock‹ umgehend zu Welthits.
Diesen Ansatz wiederholte er Anfang der 2000er mit ›Future2Future‹, einer Kollaboration
mit HipHop- und Techno-Künstlern ebenfalls sehr erfolgreich.

À propos Kollaboratoren: Neben nahezu allen großen Namen des Jazz kann Hancock auf
mindestens genauso viele Zusammenarbeiten mit Künstlern aus dem Rock und Pop wie
Sting, Santana, Annie Lennox, John Mayer, Christina Aguilera, Pink, Joss Stone, Damien
Rice und unzählige mehr zurückblicken.

Doch auch abseits von Bühne und Aufnahmestudio ruht der Meister keinesfalls. Er setzt
sich als Vorsitzender des Thelonius Monk Institute of Jazz, für die Ausbildung junger Jazz-
Künstler aus aller Welt ein, ist ebenfalls kreativer Berater des Los Angeles Philharmonic
Orchestra als auch Gründer des internationalen Kommitees ›Artists For Peace‹, wofür ihm
vom französischen Premierminister Francois Fillon die Auszeichnung ›Commandeur des
Arts et des Lettres‹ verliehen wurde. 2011 ernannte ihn die UNESCO aufgrund seines
unermüdlichen Einsatzes für Frieden durch Dialog, Kultur und Kunst zum Botschafter des
guten Willens.

Neben seinen Tätigkeiten rund um Musik und Ausbildung hat Herbie Hancock es zudem
auch noch geschafft, in 2014 seine Memoiren zu veröffentlichen.
Im Februrar 2016 wurde ihm ein Grammy für sein Lebenswerk überreicht.