Haarmannhommelsheim - Umrandung des Nichts - Umrandung des Nichts

am 22.05.2021
"Wie soll man das Nichts denken, ohne daß man automatisch an etwas um dieses Nichts herumdenkt, das aus ihm ein Loch macht?" Georges Perec"Unsere Musik lässt viel leer, umrandet Stille, stellt Klangmoebel in die Leere." Sagenhaarmannhommelsheim.... weiterlesen
Tickets ab 8,00 €

Termine

Orte Datum
Krefeld
Südbahnhof
Sa. 22.05.2021 20:00 Uhr Tickets ab 8,00 €

Event-Info

"Wie soll man das Nichts denken, ohne daß man automatisch an etwas um dieses Nichts herumdenkt, das aus ihm ein Loch macht?" Georges Perec"Unsere Musik lässt viel leer, umrandet Stille, stellt Klangmoebel in die Leere." Sagenhaarmannhommelsheim. Klangmoebel? Wenn der Begriff sich klar umreißen ließe, wäre er falsch. NichtKonkretion ist es, die Christiane Hommelsheim und Ralf Haarmann anstreben. Sie legen akustischeSchichten übereinander, ineinander, geben einem leeren Raum eine Identität, eine Möblierung - oder sietransformieren einen nicht-leeren Raum.Hommelsheim singt und bespielt Klangobjekte, die Kindheitserinnerungen entnommen scheinen. Haarmannlockt Töne aus Elektronik und Mandoline hervor. Im Loopgerät verlieren alle Klänge ihre Körperlichkeit,münden in sich selbst, verlassen die Welt der Materie. Töne erscheinen und vergehen, werden zuKlanggeflechten, Klangschatten. Gelegentlich erklingt aus dem Nichts auch ein Satz, der unvollendet alsGedankenmoebel im Raum schwingt, sich im Ohr des Zuhörers weiterspinnt und wieder in die Unschärfezurückzieht.haarmannhommelsheim erschaffen eine Poesie der Abwesenheit, eine Poesie des Nichts.Foto: Hanna

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"Wie soll man das Nichts denken, ohne daß man automatisch an etwas um dieses Nichts herumdenkt, das aus ihm ein Loch macht?" Georges Perec"Unsere Musik lässt viel leer, umrandet Stille, stellt Klangmoebel in die Leere." Sagenhaarmannhommelsheim. Klangmoebel? Wenn der Begriff sich klar umreißen ließe, wäre er falsch. NichtKonkretion ist es, die Christiane Hommelsheim und Ralf Haarmann anstreben. Sie legen akustischeSchichten übereinander, ineinander, geben einem leeren Raum eine Identität, eine Möblierung - oder sietransformieren einen nicht-leeren Raum.Hommelsheim singt und bespielt Klangobjekte, die Kindheitserinnerungen entnommen scheinen. Haarmannlockt Töne aus Elektronik und Mandoline hervor. Im Loopgerät verlieren alle Klänge ihre Körperlichkeit,münden in sich selbst, verlassen die Welt der Materie. Töne erscheinen und vergehen, werden zuKlanggeflechten, Klangschatten. Gelegentlich erklingt aus dem Nichts auch ein Satz, der unvollendet alsGedankenmoebel im Raum schwingt, sich im Ohr des Zuhörers weiterspinnt und wieder in die Unschärfezurückzieht.haarmannhommelsheim erschaffen eine Poesie der Abwesenheit, eine Poesie des Nichts.Foto: Hanna