Gott

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am 23.10.2022
Unser Tod soll selbstbestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen? Bis vor Kurzem war dies nach deutschem Recht nicht möglich. Dagegen hatten u.a. Ärzte, Sterbeorganisationen und Pfleger... weiterlesen
Tickets ab 9,00 €

Termine

Orte Datum
Barsinghausen
Theater Am Spalterhals
So. 23.10.2022 19:00 Uhr Tickets ab 9,00 €

Event-Info

Unser Tod soll selbstbestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?

Bis vor Kurzem war dies nach deutschem Recht nicht möglich. Dagegen hatten u.a. Ärzte, Sterbeorganisationen und Pfleger Verfassungsbeschwerde eingelegt. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26. Februar 2020 hat das Verfassungsgericht dieses Verbot für verfassungswidrig erklärt. Doch was bedeutet das für unsere Zukunft? Wie wird der Gesetzgeber handeln, um die Suizidhilfe zu regulieren? Und: Ist das Ganze überhaupt wünschenswert, ethisch vertretbar und zukunftsweisend — oder treten wir damit eine Lawine los, deren Ausmaße wir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht absehen können…?

In seinem zweiten Theaterstück widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz. Wie schon in „Terror“ muss der Zuschauer seine moralischen Wertvorstellungen im Hinblick auf die im Grundgesetz garantierte Würde des Menschen und die Verantwortung jedes einzelnen für jeden einzelnen überprüfen. „Gott“ will eine Debatte anstoßen, die der Gesetzgeber und die Gesellschaft öffentlich führen müssen

Schauspiel von Ferdinand von Schirach
Mit Ernst Wilhelm Leni, Klaus Mikoleit, Karin Boyd u.a.

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Unser Tod soll selbstbestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?

Bis vor Kurzem war dies nach deutschem Recht nicht möglich. Dagegen hatten u.a. Ärzte, Sterbeorganisationen und Pfleger Verfassungsbeschwerde eingelegt. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26. Februar 2020 hat das Verfassungsgericht dieses Verbot für verfassungswidrig erklärt. Doch was bedeutet das für unsere Zukunft? Wie wird der Gesetzgeber handeln, um die Suizidhilfe zu regulieren? Und: Ist das Ganze überhaupt wünschenswert, ethisch vertretbar und zukunftsweisend — oder treten wir damit eine Lawine los, deren Ausmaße wir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht absehen können…?

In seinem zweiten Theaterstück widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz. Wie schon in „Terror“ muss der Zuschauer seine moralischen Wertvorstellungen im Hinblick auf die im Grundgesetz garantierte Würde des Menschen und die Verantwortung jedes einzelnen für jeden einzelnen überprüfen. „Gott“ will eine Debatte anstoßen, die der Gesetzgeber und die Gesellschaft öffentlich führen müssen

Schauspiel von Ferdinand von Schirach
Mit Ernst Wilhelm Leni, Klaus Mikoleit, Karin Boyd u.a.