Goldberg von außen nach innen

04.09.2021 – 05.09.2021
Ein knappes Dutzend lebender Komponistinnen und Komponisten hat Niklas Liepe, der umtriebige junge Hamburger Geiger, beauftragt, sich musikalische Gedanken zu den populären „Goldberg-Variationen“ zu machen. Über einer stets wiederkehrenden Basslinie... weiterlesen
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Event-Info

Ein knappes Dutzend lebender Komponistinnen und Komponisten hat Niklas Liepe, der umtriebige junge Hamburger Geiger, beauftragt, sich musikalische Gedanken zu den populären „Goldberg-Variationen“ zu machen. Über einer stets wiederkehrenden Basslinie errichtet Bachs größtes zusammenhängendes Klavierwerk eine imponierende Architektur: aus populären Tänzen, kunstvollen Kanons und brillanten Virtuosennummern. Der Legende nach schrieb er seine „30 Veränderungen“ für einen unter Schlaflosigkeit leidenden Reichsgrafen. Der noch nicht 15-jähriger Cembalist Johann Gottlieb Goldberg des edlen Herrn sollte ihm in unruhigen Stunden daraus vorspielen. Goldbergs nächtliche Cembalofron hat die Zeitgenossen zu ebenso filmisch suggestiven wie originellen Fantasien über das Wechselspiel aus Getriebenheit und Erholungsbedürfnis inspiriert. Liepes „Goldberg Reflections“ kombinieren die Neukompositionen mit Ausschnitten aus dem Bach’schen Original in Versionen für Solo-Violine und Streicher. Bei den Niedersächsischen Musiktagen erfährt das vielbeachtete CD-Projekt nun eine konzeptionelle Erweiterung: Die junge norddeutsche philharmonie bettet die „Reflections“ in ein zweiteiliges Ritual zwischen Wachen und Schlafen, Tag und Nacht ein. Teils im Freien, teils im Innenraum spielend, führt die innovative Kammerorchesterformation aus dem bewegten Alltag hinüber in eine meditative Innenschau. Die „Goldberg-Variationen“ und ihre Neudeutungen begegnen dabei Werken von Komponisten wie Toru Takemitsu, Arvo Pärt oder Uri Caine.

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Ein knappes Dutzend lebender Komponistinnen und Komponisten hat Niklas Liepe, der umtriebige junge Hamburger Geiger, beauftragt, sich musikalische Gedanken zu den populären „Goldberg-Variationen“ zu machen. Über einer stets wiederkehrenden Basslinie errichtet Bachs größtes zusammenhängendes Klavierwerk eine imponierende Architektur: aus populären Tänzen, kunstvollen Kanons und brillanten Virtuosennummern. Der Legende nach schrieb er seine „30 Veränderungen“ für einen unter Schlaflosigkeit leidenden Reichsgrafen. Der noch nicht 15-jähriger Cembalist Johann Gottlieb Goldberg des edlen Herrn sollte ihm in unruhigen Stunden daraus vorspielen. Goldbergs nächtliche Cembalofron hat die Zeitgenossen zu ebenso filmisch suggestiven wie originellen Fantasien über das Wechselspiel aus Getriebenheit und Erholungsbedürfnis inspiriert. Liepes „Goldberg Reflections“ kombinieren die Neukompositionen mit Ausschnitten aus dem Bach’schen Original in Versionen für Solo-Violine und Streicher. Bei den Niedersächsischen Musiktagen erfährt das vielbeachtete CD-Projekt nun eine konzeptionelle Erweiterung: Die junge norddeutsche philharmonie bettet die „Reflections“ in ein zweiteiliges Ritual zwischen Wachen und Schlafen, Tag und Nacht ein. Teils im Freien, teils im Innenraum spielend, führt die innovative Kammerorchesterformation aus dem bewegten Alltag hinüber in eine meditative Innenschau. Die „Goldberg-Variationen“ und ihre Neudeutungen begegnen dabei Werken von Komponisten wie Toru Takemitsu, Arvo Pärt oder Uri Caine.