"Frühstück bei Monsieur Henri"

"Frühstück bei Monsieur Henri"
am 13.04.2019
Komödie von Ivan Calbérac mit: Eva Wiedemann, Sonja Wigger, Florian Battermann und Ulli Kinalzik Monsieur Henri, ein grimmiger, bärbeißiger alter Witwer, lebt in seiner wunderschönen Pariser Altbauwohnung allein. Und das ist auch gut so.... weiterlesen
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Event-Info

Komödie von Ivan Calbérac
mit: Eva Wiedemann, Sonja Wigger, Florian Battermann und Ulli Kinalzik

Monsieur Henri, ein grimmiger, bärbeißiger alter Witwer, lebt in seiner wunderschönen Pariser Altbauwohnung allein. Und das ist auch gut so. Findet zumindest Henri, denn im Grunde genommen kann er niemanden so richtig ausstehen. Ausgenommen natürlich seinen Sohn Paul – der jedoch ist Henris Meinung nach mit einer schrecklichen Frau verheiratet. Paul und Schwiegertochter sorgen sich zunehmend um den Gesundheitszustand ihres alten Herrn und so legen sie fest, dass Henri fortan nicht weiter allein leben kann. Eine Wohngemeinschaft wäre die ideale Lösung – so sieht das zumindest Henris Sohn. Der Alte sperrt sich, doch er hat keine andere Wahl. Entweder er vermietet sein Zimmer an eine Studentin unter, oder er geht ins Altersheim. Ein junges, 21-jähriges Mädchen, Constance, stellt sich vor. Der alte Griesgram tut alles, um sie zu entmutigen, doch sie braucht dieses Zimmer und schluckt seine Grobheiten. Sie muss dafür jedoch widerwillig eine Bedingung des Alten akzeptieren: Da er seine Schwiegertochter nicht ausstehen kann, soll Constance versuchen, seinem Sohn den Kopf zu verdrehen, damit der seine Frau verlässt. Und so kommt es tatsächlich, dass beide einem „Wohnen auf Zeit“ zustimmen. Es entwickelt sich ein ebenso komödiantisches wie emotionales Chaos mit und bei allen Beteiligten, das etliche Fragen aufwirft, die im Laufe des Stückes mit Leichtigkeit und großem Unterhaltungswert beantwortet werden. Ist Monsieur Henri ein bösartiger Mensch? So, wie er sich manchmal verhält, ist er es und macht es zumindest den Anschein.
Aber das ist natürlich sehr viel komplizierter. Und sein Sohn? Das Opfer eines erdrückenden Vaters? Ja, aber... Und dessen Frau? Ein Dummchen, das alles „fabelhaft“ findet, oder aber eine Frau mit reinem Herzen, gläubig, würdig, die ihren Kummer verbirgt, kinderlos zu sein? Und Constance? Ein unbekümmertes, leichtfertiges, sprunghaftes und ebenso durch ihren Vater erdrücktes Mädchen? Oder doch nur eine junge Frau, die auf der Suche nach sich selbst ist und es nicht wagt, ihre geheimsten Wünsche zu formulieren?
Ivan Calbérac stellt in seiner Komödie viele allgemeine Fragen des Lebens und seine Figuren entwickeln und emanzipieren sich auf wunderbare, unterhaltsame wie auch nachdenklich stimmende Weise. Freuen Sie sich auf eine zutiefst menschliche Komödie über die hochkomischen Verwicklungen einer hinreißenden Wohngemeinschaft, die einen grimmigen Herren das Fürchten und das Lieben lehrt!