FREDDA

am 21.02.2024
Nach einer Solo-Karriere mit sechs Alben entdeckt Fredda eine bisher unbekannte Seite an sich: Uptempo-Songs. Einen Beat wie bei "Long", "Dorveille" oder "Vent diable" hätte man so vielleicht bei den Strokes erwartet. Und noch erstaunlicher:... weiterlesen
Tickets ab 23,40 €

Termine

Orte Datum
Karlsruhe
Tollhaus Kulturzentrum e.V.
Mi. 21.02.2024 20:00 Uhr Tickets ab 23,40 €

Event-Info

Nach einer Solo-Karriere mit sechs Alben entdeckt Fredda eine bisher unbekannte Seite an sich: Uptempo-Songs. Einen Beat wie bei "Long", "Dorveille" oder "Vent diable" hätte man so vielleicht bei den Strokes erwartet. Und noch erstaunlicher: das funktioniert auf eine sehr selbstverständliche Art. Wenn man Freddas neues Album "Phosphène" hört, fragt man sich vielleicht, warum sie wohl erst jetzt so klingt. "Bei einem Konzert in Paris hatte ich Matt Low im Vorprogramm. Ein Indie-Chanson-Sänger aus Clermont-Ferrand. Und nach dem Konzert meinte er: Du müsstest mal mit meiner Band spielen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das passen würde." Und so fing das an. Aus dem Versuch wurde eine komplette Aufnahme-Session in der französischen Provinz. "Phosphène" wirkt wie ein Befreiungsschlag. Und zwar von einer Entwicklung, die Fredda selbst eingeschlagen hatte. Von ihrem 2015er Album "Le Chant des Murmures" über "Land" (2018) bis hin zu "Bisolaire" (2020) konzentrierte sich Fredda immer mehr auf Poesie, immer mehr verfeinerte sie einen Stil, der ruhiger wurde und stärker von introspektiven Texten geprägt war. Mit "Bisolaire" ging sie so weit, ihre eigene psychische Gesundheit zum zentralen Thema zu machen. "Phosphène" ist im Vergleich zu seinen Vorgängern besonders von einem organischen Band-Sound geprägt und man erlebt eine Sängerin und Songwriterin in Höchstform. Ihre Freude am Arbeiten mit einer jungen Band ist überall spürbar – selbstverständlich nicht nur bei den oben genannten Uptempo-Nummern, sondern auch bei so wunderbaren Chansons wie dem dramatisch-mystischen "Nordique Ophelique" mit seinen engelsgleichen Background-Vocals oder dem atmosphärisch aufgeladenen "Aube" oder dem besonders sensiblen Duett mit Matt Low "Cheveux serpents" und seinem fulminanten Finale. 

Event-Info

Nach einer Solo-Karriere mit sechs Alben entdeckt Fredda eine bisher unbekannte Seite an sich: Uptempo-Songs. Einen Beat wie bei "Long", "Dorveille" oder "Vent diable" hätte man so vielleicht bei den Strokes erwartet. Und noch erstaunlicher: das funktioniert auf eine sehr selbstverständliche Art. Wenn man Freddas neues Album "Phosphène" hört, fragt man sich vielleicht, warum sie wohl erst jetzt so klingt. "Bei einem Konzert in Paris hatte ich Matt Low im Vorprogramm. Ein Indie-Chanson-Sänger aus Clermont-Ferrand. Und nach dem Konzert meinte er: Du müsstest mal mit meiner Band spielen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das passen würde." Und so fing das an. Aus dem Versuch wurde eine komplette Aufnahme-Session in der französischen Provinz. "Phosphène" wirkt wie ein Befreiungsschlag. Und zwar von einer Entwicklung, die Fredda selbst eingeschlagen hatte. Von ihrem 2015er Album "Le Chant des Murmures" über "Land" (2018) bis hin zu "Bisolaire" (2020) konzentrierte sich Fredda immer mehr auf Poesie, immer mehr verfeinerte sie einen Stil, der ruhiger wurde und stärker von introspektiven Texten geprägt war. Mit "Bisolaire" ging sie so weit, ihre eigene psychische Gesundheit zum zentralen Thema zu machen. "Phosphène" ist im Vergleich zu seinen Vorgängern besonders von einem organischen Band-Sound geprägt und man erlebt eine Sängerin und Songwriterin in Höchstform. Ihre Freude am Arbeiten mit einer jungen Band ist überall spürbar – selbstverständlich nicht nur bei den oben genannten Uptempo-Nummern, sondern auch bei so wunderbaren Chansons wie dem dramatisch-mystischen "Nordique Ophelique" mit seinen engelsgleichen Background-Vocals oder dem atmosphärisch aufgeladenen "Aube" oder dem besonders sensiblen Duett mit Matt Low "Cheveux serpents" und seinem fulminanten Finale.