Fräulein Julie - Trauerspiel von August Strindberg

am 20.01.2022
Fräulein Julie Trauerspiel von August Strindberg Julie, Tochter eines Grafen und Gutshofbesitzers, lässt sich in der erregenden Atmosphäre der Mittsommernacht mit dem Diener Jean ein. Am nächsten Morgen ist der Reiz verflogen: Reue, Verzweiflung,... weiterlesen
Tickets ab 9,50 €

Termine

Orte Datum
Wolfenbüttel
Lessingtheater
Do. 20.01.2022 19:30 Uhr Tickets ab 9,50 €

Event-Info

Fräulein Julie
Trauerspiel von August Strindberg

Julie, Tochter eines Grafen und Gutshofbesitzers, lässt sich in der erregenden Atmosphäre der Mittsommernacht mit dem Diener Jean ein. Am nächsten Morgen ist der Reiz verflogen: Reue, Verzweiflung, Selbstmord des adligen Fräuleins sind die Folgen.

Da ist Julie: unbefriedigt, unbeherrscht, auf der Suche nach etwas Sinnvollerem als der standesgemäßen Heirat. Und da ist Jean: der Untergebene, Fremde, Erregende. Julie provoziert Jean, er reagiert mit romantisch-ritterlichen, verträumt-poetischen Gesten und Worten, warnt Julie jedoch vor sich: Er tauge nicht als Spielzeug. Nach der gemeinsamen Nacht haben sich die Machtverhältnisse verschoben. Jean zeigt seine brutale Seite, beschimpft Julie als »Domestikendirne«, bietet ihr aber die gemeinsame Flucht an, wenn sie genug Geld zu beschaffen imstande sei.

Wie diese Begegnung von Strindberg sensibel, realistisch, spannend und überraschend in der Charakterzeichnung erzählt wird, macht verständlich, warum dieser Einakter zum berühmtesten und meistgespielten Drama des Dichters wurde.

Regie: Torsten Fischer
Ausstattung: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos
Besetzung: Dominique Horwitz, Judith Rosmair
Produktion: Konzertdirektion Landgraf, Renaissance-Theater Berlin

Foto: Daniel Devecioglu

Event-Info

Fräulein Julie
Trauerspiel von August Strindberg

Julie, Tochter eines Grafen und Gutshofbesitzers, lässt sich in der erregenden Atmosphäre der Mittsommernacht mit dem Diener Jean ein. Am nächsten Morgen ist der Reiz verflogen: Reue, Verzweiflung, Selbstmord des adligen Fräuleins sind die Folgen.

Da ist Julie: unbefriedigt, unbeherrscht, auf der Suche nach etwas Sinnvollerem als der standesgemäßen Heirat. Und da ist Jean: der Untergebene, Fremde, Erregende. Julie provoziert Jean, er reagiert mit romantisch-ritterlichen, verträumt-poetischen Gesten und Worten, warnt Julie jedoch vor sich: Er tauge nicht als Spielzeug. Nach der gemeinsamen Nacht haben sich die Machtverhältnisse verschoben. Jean zeigt seine brutale Seite, beschimpft Julie als »Domestikendirne«, bietet ihr aber die gemeinsame Flucht an, wenn sie genug Geld zu beschaffen imstande sei.

Wie diese Begegnung von Strindberg sensibel, realistisch, spannend und überraschend in der Charakterzeichnung erzählt wird, macht verständlich, warum dieser Einakter zum berühmtesten und meistgespielten Drama des Dichters wurde.

Regie: Torsten Fischer
Ausstattung: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos
Besetzung: Dominique Horwitz, Judith Rosmair
Produktion: Konzertdirektion Landgraf, Renaissance-Theater Berlin

Foto: Daniel Devecioglu