FEMDOM - Manifest einer neuen Weiblichkeit von Mathilde Lehmann

17.10.2019 – 18.10.2019
Beim diesjährigen Regienachwuchswettbewerb wurden 61 Konzepte sowohl von einzelnen Bewerber*innen als auch von Regiekollektiven aus der gesamten deutschsprachigen Theaterlandschaft eingereicht. Die vierköpfige Jury entschied sich für "FEMDOM... weiterlesen
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Event-Info

Beim diesjährigen Regienachwuchswettbewerb wurden 61 Konzepte sowohl von einzelnen Bewerber*innen als auch von Regiekollektiven aus der gesamten deutschsprachigen Theaterlandschaft eingereicht. Die vierköpfige Jury entschied sich für "FEMDOM - Manifest einer neuen Weiblichkeit" von Mathilde Lehmann.

Das Konzept: #MeToo muss enden. Nicht die Kampagne, aber die mannigfaltigen Gründe, die diese Kampagne überhaupt erst nötig machten. In der Postmoderne, in den Zeiten der Postdemokratie kann und soll endlich ein Umbruch eingeleitet werden: Es ist Zeit für eine neu gelebte Weiblichkeit. Es ist Zeit für Female Dominance. Die dominante Frau galt lang als unsolidarisch mit der feministischen Bewegung. Ihr wurde zum Vorwurf gemacht, sie würde sich dem Männlichen zuneigen und vom Weiblichen entfernen. FEMDOM – ein Begriff aus der Pornografie – fordert eine andere Form von Weiblichkeit, eine Weiblichkeit, die sich nicht in Abhängigkeit vom Mann definiert. FEMDOM definiert die Frau als Alphatier und den Mann als das „Nebenihr“. Die Frau besitzt das Druckmittel unserer Zeit – den Uterus. Die Frau an sich ist Macht. Die Frau fragt nicht, die Frau tut. Ist diese feministische Bewegung durchführbar? Die Inszenierung ist ein Versuchsaufbau, an dessen Ende – je nach Verlauf – die Akklamation oder Reklamation des Modells stehen wird. Im besten Fall führt dies zu einem Plädoyer für die Gleichberechtigung, nachdem das Experiment die Extreme durchlaufen hat.