Faber - Promotour 2021

Faber - Promotour 2021
14.10.2020 – 20.10.2021
Der Schweizer Songwriter Faber schreibt pointierte Songs, die gleichzeitig zum klügsten und polarisierendsten gehören, was es in deutscher Sprache zu hören gibt. Zu seinem zweiten Album „I fucking love my life“ (VÖ. 01.11.2019) geht er Anfang des kommenden Jahres auf „Promotour 2020“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. weiterlesen
Tickets ab 39,00 €

Termine

Orte Datum
Cottbus
Glad-House Cottbus
Mi. 14.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 39,00 €
Dresden
Alter Schlachthof
Do. 15.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 39,00 €
Leipzig
Haus Auensee
Fr. 16.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 39,00 €
Braunschweig
Stadthalle Braunschweig
Sa. 17.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 40,45 €
Kiel
MAX NACHTTHEATER
So. 18.10.2020 19:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Offenbach am Main
Capitol Offenbach
Fr. 23.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 40,30 €
Trier
Europahalle Trier
Sa. 24.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Mannheim
Rosengarten Mozartsaal
So. 25.10.2020 19:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Düsseldorf
Mitsubishi Electric HALLE
Di. 27.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 40,65 €
Bielefeld
Lokschuppen
Do. 29.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Bremen
Pier 2
Fr. 30.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Rostock
moya Kulturbühne Rostock
Sa. 31.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
München
TonHalle München (im Werksvierte...
Mo. 02.11.2020 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Graz
Orpheum Graz
Di. 03.11.2020 20:00 Uhr Tickets ab 42,90 €
Linz
POSTHOF Großer Saal
Mi. 04.11.2020 20:00 Uhr Tickets ab 42,39 €
Innsbruck
Music Hall
Do. 05.11.2020 20:00 Uhr Tickets ab 42,90 €
Erlangen
Kulturinsel Wöhrmühle
Fr. 23.07.2021 19:00 Uhr Tickets ab 40,70 €
Passau
Eulenspiegel Zeltfestival
So. 25.07.2021 19:30 Uhr Tickets ab 40,25 €
Mainz
KUZ Mainz
Sa. 07.08.2021 18:00 Uhr Tickets ab 42,60 €
Wien
Arena Wien
Fr. 13.08.2021 19:00 Uhr Tickets ab 43,90 €
Trier
Europahalle Trier
So. 26.09.2021 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Braunschweig
westand
Mo. 27.09.2021 20:00 Uhr Tickets ab 40,45 €
Cottbus
Glad-House Cottbus
Do. 30.09.2021 20:00 Uhr Tickets ab 39,00 €
Dresden
Alter Schlachthof
Fr. 01.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 39,00 €
Leipzig
Haus Auensee
Sa. 02.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 39,00 €
Berlin
Columbiahalle
So. 03.10.2021 19:30 Uhr Tickets ab 39,25 €
Kiel
MAX NACHTTHEATER
Mi. 06.10.2021 19:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Rostock
moya Kulturbühne Rostock
Do. 07.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Bremen
Pier 2
Fr. 08.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Bielefeld
Lokschuppen
Sa. 09.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Düsseldorf
Mitsubishi Electric HALLE
So. 10.10.2021 19:00 Uhr Tickets ab 40,65 €
Köln
Palladium Köln
Di. 12.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Offenbach am Main
Capitol Offenbach
Mi. 13.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 40,30 €
Stuttgart
Liederhalle Beethovensaal
Do. 14.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Mannheim
Maimarkt Club
Fr. 15.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
München
TonHalle München (im Werksvierte...
Sa. 16.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 39,25 €
Graz
Orpheum Graz
Di. 19.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 42,90 €
Innsbruck
Music Hall
Mi. 20.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 42,90 €

Event-Info

Der Schweizer Songwriter Faber schreibt pointierte Songs, die gleichzeitig zum klügsten und polarisierendsten gehören, was es in deutscher Sprache zu hören gibt. Zu seinem zweiten Album „I fucking love my life“ (VÖ. 01.11.2019) geht er Anfang des kommenden Jahres auf „Promotour 2020“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Mit seinem Debütalbum „Sei ein Faber im Wind“ hat er 2017 den Startschuss für eine schon jetzt beeindruckende Karriere gelegt: Drei ausverkaufte Tourneen, Headlinerslots auf geschmackssicheren Festivals, Faber wurde von Kritik und Fans gleichermaßen gefeiert. Gemeinsam mit seiner Band (Posaune & Percussion: Tillmann Ostendarp, Bass & Cello: Janos Mijnssen, Gitarre, Percussion & Saxophon: Max Kämmerling, Piano: Silvan Koch), steht Faber nun schon seit Jahren gemeinsam auf der Bühne. Und das hört man: Faber live – das groovt, ist trickreich, flüssig und klingt wie aus einem Guss. Blindes musikalisches Verständnis.

Faber arbeitet eher wie ein beobachtender Schriftsteller, als dass er den in Deutschland so beliebten authentisch-melancholischen Formatradio-Songwriter mit Dreitagebart gibt. Wegen dieser Rollenspiele ecken seine Songs an. Und gleich die erste Singleauskopplung aus „I fucking love my life“ trägt den Titel „Das Boot ist voll“ und tut genau das. Sie polarisiert. Ein durchaus brutales Statement gegen den Rückfall in düstere Zeiten, eine Kampfansage an die rechtspopulistischen Spinner, die nicht nur in Deutschland aus ihren Löchern kriechen. Faber gesteht kurz nach Veröffentlichung ein, dass er vielleicht zu weit gegangen ist: Nach Veröffentlichung des Songs ist er unzufrieden mit dem drastischen Refrain und lässt ihn – gegen die Meinung seines Umfeldes – durch eine neue Version ersetzen. In den Medien braut sich ein erster kleiner Sturm der Entrüstung zusammen.

Faber bringt die Ambivalenzen der Jetzt-Zeit auf den Punkt. Alles widerspricht sich. Die einen wollen den Planeten retten, fahren aber mit dem SUV zum Biomarkt. Die anderen schauen Pornos, können sich aber nicht mehr verlieben. Allein die Oberfläche gibt noch Halt. Sinn macht längst nichts mehr. Und Faber steht daneben, ein Glas Wein in der Hand und versteht die Welt nicht mehr. Versteht sich selbst nicht mehr. Und tut das, was er am besten kann: Er singt darüber. Bald auch endlich wieder dort, wo er einfach hingehört: Auf der Bühne, in den Clubs, wenn es draußen dunkel ist. Gucci-Anzug von ’96, vollgeschwitzt. Mit Rotweinflecken und Kippe im Mundwinkel. Eine Gitarre in der Hand. Ein paar Zeilen, die so kein anderer schreibt. Mehr braucht er dafür nicht.


Foto: Peter Kaaden

Event-Info

Der Schweizer Songwriter Faber schreibt pointierte Songs, die gleichzeitig zum klügsten und polarisierendsten gehören, was es in deutscher Sprache zu hören gibt. Zu seinem zweiten Album „I fucking love my life“ (VÖ. 01.11.2019) geht er Anfang des kommenden Jahres auf „Promotour 2020“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Mit seinem Debütalbum „Sei ein Faber im Wind“ hat er 2017 den Startschuss für eine schon jetzt beeindruckende Karriere gelegt: Drei ausverkaufte Tourneen, Headlinerslots auf geschmackssicheren Festivals, Faber wurde von Kritik und Fans gleichermaßen gefeiert. Gemeinsam mit seiner Band (Posaune & Percussion: Tillmann Ostendarp, Bass & Cello: Janos Mijnssen, Gitarre, Percussion & Saxophon: Max Kämmerling, Piano: Silvan Koch), steht Faber nun schon seit Jahren gemeinsam auf der Bühne. Und das hört man: Faber live – das groovt, ist trickreich, flüssig und klingt wie aus einem Guss. Blindes musikalisches Verständnis.

Faber arbeitet eher wie ein beobachtender Schriftsteller, als dass er den in Deutschland so beliebten authentisch-melancholischen Formatradio-Songwriter mit Dreitagebart gibt. Wegen dieser Rollenspiele ecken seine Songs an. Und gleich die erste Singleauskopplung aus „I fucking love my life“ trägt den Titel „Das Boot ist voll“ und tut genau das. Sie polarisiert. Ein durchaus brutales Statement gegen den Rückfall in düstere Zeiten, eine Kampfansage an die rechtspopulistischen Spinner, die nicht nur in Deutschland aus ihren Löchern kriechen. Faber gesteht kurz nach Veröffentlichung ein, dass er vielleicht zu weit gegangen ist: Nach Veröffentlichung des Songs ist er unzufrieden mit dem drastischen Refrain und lässt ihn – gegen die Meinung seines Umfeldes – durch eine neue Version ersetzen. In den Medien braut sich ein erster kleiner Sturm der Entrüstung zusammen.

Faber bringt die Ambivalenzen der Jetzt-Zeit auf den Punkt. Alles widerspricht sich. Die einen wollen den Planeten retten, fahren aber mit dem SUV zum Biomarkt. Die anderen schauen Pornos, können sich aber nicht mehr verlieben. Allein die Oberfläche gibt noch Halt. Sinn macht längst nichts mehr. Und Faber steht daneben, ein Glas Wein in der Hand und versteht die Welt nicht mehr. Versteht sich selbst nicht mehr. Und tut das, was er am besten kann: Er singt darüber. Bald auch endlich wieder dort, wo er einfach hingehört: Auf der Bühne, in den Clubs, wenn es draußen dunkel ist. Gucci-Anzug von ’96, vollgeschwitzt. Mit Rotweinflecken und Kippe im Mundwinkel. Eine Gitarre in der Hand. Ein paar Zeilen, die so kein anderer schreibt. Mehr braucht er dafür nicht.


Foto: Peter Kaaden

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