ELECTRIC GUEST

ELECTRIC GUEST
26.11.2019 – 27.11.2019
Als Co-Schreiber und -Producer an einem Grammy-ausgezeichneten Hit beteiligt zu sein, reicht normalerweise aus, um das Ego eines Künstlers bis ins Weltall erstrahlen zu lassen. Asa Taccone von Electric Guest lehrte die Arbeit an Portugal. The Mans unentrinnbarem 2017er-Track „Feel It Still“ sowie das Beisteuern eines Tracks zu Carly Rae Jepsens hochgelobtem Album „Dedicated“ jedoch eher Demut, als dass es sein Ego befeuert hätte. „Wenn du mit anderen Künstlern und Performern arbeitest, erkennst du darin dich selbst wieder“, sagt der Sänger und Songwriter. weiterlesen
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Als Co-Schreiber und -Producer an einem Grammy-ausgezeichneten Hit beteiligt zu sein, reicht normalerweise aus, um das Ego eines Künstlers bis ins Weltall erstrahlen zu lassen. Asa Taccone von Electric Guest lehrte die Arbeit an Portugal. The Mans unentrinnbarem 2017er-Track „Feel It Still“ sowie das Beisteuern eines Tracks zu Carly Rae Jepsens hochgelobtem Album „Dedicated“ jedoch eher Demut, als dass es sein Ego befeuert hätte. „Wenn du mit anderen Künstlern und Performern arbeitest, erkennst du darin dich selbst wieder“, sagt der Sänger und Songwriter.

Die Frage lautete nun, wie man sicherstellen konnte, dass das auch für die eigene Band und das neue Album gilt. Die dritte Platte gibt die nachdrückliche Antwort. „Kin“, also die Sippe, ist für Electric Guest nicht einfach nur eine weitere Sammlung von Songs. Es ist eine überfällige Identitätserklärung und festigt den unschlagbaren Ruf des Pop-Duos. Die Platte fühlt sich von Kopf bis Fuß wie ein warmer, vertrauter Rückzugsort an, kratzt man jedoch erst einmal unter der Oberfläche, findet sich unter den positiven Vibes nicht selten großes lyrisches Gewicht. Das Album ist weder ängstlich noch avantgardistisch, sondern gerader, kompromissloser Pop vom Feinsten. Die Songs wurden überwiegend in Asas Zuhause in Los Angeles geschrieben, und wenn das Album nach Sommer in der Stadt klingt, dann genau, weil Sommer in der Stadt war.

Schon die erste Single „Dollar“ zeigt, wie Electric Guest die Fäden zusammenweben. Vor sonnigen Soul-Grooves sprudelnd und getragen von Asas großartigem Falsett verleitet der Track vom ersten Augenblick zum Weiterhören und zeigt die musikalische Ambition. In die unvergessliche Melodie ist ganz nebenbei eine subtile Sozialkritik eingeflochten: „Ab einem bestimmten Punkt drehte sich Kunst nur noch um Exklusivität und Reichtum… Also habe ich versucht, mit "Dollar" davon wegzukommen“, sagt Taccone, und sein Electric Guest Kumpel Matthew Compton ergänzt merklich stolz: „Der Song erfüllt für uns definitiv eine Menge Kriterien.“ Dabei kam ihnen diesmal auch der Vorteil ihrer gesammelten Erfahrung zugute. „Ich glaube, es fiel uns dieses Mal leichter, weil uns wieder einfiel, wie man Spaß hat“, sagt Compton. Das merkt man jedem Ton von „Kin“ an.

Im November bringen Electric Guest mit ihren neuen Tracks die Sonne Kaliforniens in unsere Hallen. Versprochen! Und als wäre das nicht genug, werden sie bei den beiden Konzerten in Hamburg und Berlin von Petrie als Support begleitet.