Ein deutsches Requiem

Ein deutsches Requiem
20.11.2021 – 21.11.2021
Chor der Ev. Johanneskirche Sindelfingen Sopran-Solo: Judith Erb-Calaminus Bass-Solo: Bernhard Hartmann Klavier: Pierre-Laurent Boucharlat und Christoph Ewers Pauken: Michael Romascanu Leitung: Michael Kuhn Durch... weiterlesen
Tickets ab 9,50 €

Event-Info

Chor der Ev. Johanneskirche Sindelfingen

Sopran-Solo: Judith Erb-Calaminus
Bass-Solo: Bernhard Hartmann
Klavier: Pierre-Laurent Boucharlat und Christoph Ewers
Pauken: Michael Romascanu
Leitung: Michael Kuhn

Durch den Tod seiner Mutter und seines Freundes und Förderers Robert Schumann wurde Brahms zu diesem Werk angeregt.Das 1866 abgeschlossene Requiem des erst 33jährigen Komponisten erklang in Gänze zum ersten Mal 1869 im Leipziger Gewandhaus und dürfte bis zum 1. Weltkrieg häufiger aufgeführt worden sein als jedes andere oratorische Werk.
Ganz im Gegensatz zur traditionellen Bitte um Erlösung des Toten steht bei Brahms der Mensch im Vordergrund – der Lebende, der Zurückgelassene, der Trauer und Leid tragende.
Brahms wurde von der Kritik als Erbe der Traditionslinie Bach-Beethoven-Schubert eingesetzt, Adolf Schubring schrieb in der „Allgemeinen musikalischen Zeitung“: Da hörten Tausende, die bis dahin noch keine Note von Brahms, kaum seinen Namen gekannt hatten, staunend, andächtig, tief ergriffen eine Musik, so kunstvoll und ernst wie die Joh. Seb. Bachs, so erhaben und gewaltig wie Beethovens „Missa solemnis“, überall gesättigt in Melodie und Harmonie durch Schubertschen Wohllaut, mit einem Worte, ein modernes Meisterwerk, den höchsten Ausdruck unserer Zeit in idealer Weise ausgesprochen.“
Das Requiem von Brahms ist eines der bedeutendsten Beweismittel der Einheit von Geist, Herz und Seele und vereint in überwältigender Weise christliches Bekenntnis und subjektives Empfinden im Persönlichen wie auch im Künstlerischen.
Selten hat ein Kunstwerk stärker vermocht, Trauer auszudrücken, Mitgefühl zu wecken und Trost zu spenden.

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Chor der Ev. Johanneskirche Sindelfingen

Sopran-Solo: Judith Erb-Calaminus
Bass-Solo: Bernhard Hartmann
Klavier: Pierre-Laurent Boucharlat und Christoph Ewers
Pauken: Michael Romascanu
Leitung: Michael Kuhn

Durch den Tod seiner Mutter und seines Freundes und Förderers Robert Schumann wurde Brahms zu diesem Werk angeregt.Das 1866 abgeschlossene Requiem des erst 33jährigen Komponisten erklang in Gänze zum ersten Mal 1869 im Leipziger Gewandhaus und dürfte bis zum 1. Weltkrieg häufiger aufgeführt worden sein als jedes andere oratorische Werk.
Ganz im Gegensatz zur traditionellen Bitte um Erlösung des Toten steht bei Brahms der Mensch im Vordergrund – der Lebende, der Zurückgelassene, der Trauer und Leid tragende.
Brahms wurde von der Kritik als Erbe der Traditionslinie Bach-Beethoven-Schubert eingesetzt, Adolf Schubring schrieb in der „Allgemeinen musikalischen Zeitung“: Da hörten Tausende, die bis dahin noch keine Note von Brahms, kaum seinen Namen gekannt hatten, staunend, andächtig, tief ergriffen eine Musik, so kunstvoll und ernst wie die Joh. Seb. Bachs, so erhaben und gewaltig wie Beethovens „Missa solemnis“, überall gesättigt in Melodie und Harmonie durch Schubertschen Wohllaut, mit einem Worte, ein modernes Meisterwerk, den höchsten Ausdruck unserer Zeit in idealer Weise ausgesprochen.“
Das Requiem von Brahms ist eines der bedeutendsten Beweismittel der Einheit von Geist, Herz und Seele und vereint in überwältigender Weise christliches Bekenntnis und subjektives Empfinden im Persönlichen wie auch im Künstlerischen.
Selten hat ein Kunstwerk stärker vermocht, Trauer auszudrücken, Mitgefühl zu wecken und Trost zu spenden.