"Die Leiden des jungen Werther"

21.04.2024 – 22.04.2024
Es war einer der ersten Bestseller der Weltliteratur. Als im September 1774, also vor 250 Jahren, der Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ erschien, war das Buch sofort ausverkauft. Es folgten Neuauflagen und Übersetzungen, mit einem... weiterlesen
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Es war einer der ersten Bestseller der Weltliteratur. Als im September 1774, also vor 250 Jahren, der Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ erschien, war das Buch sofort ausverkauft. Es folgten Neuauflagen und Übersetzungen, mit einem Schlag wurde der 25-jährige Verfasser Johann Wolfgang Goethe in ganz Europa bekannt. Napoleon las das Büchlein sieben Mal und trug es immer bei sich. Das „Werther-Fieber“ brachte junge Männer dazu, sich in Blau und Gelb zu kleiden und Stulpenstiefel zu tragen wie der Protagonist des Romans. Es kam zu Selbstmorden, die das empörte Bürgertum und die Kirche dem Autor anlasteten. Denn Goethes Held gibt sich die Kugel, nachdem er vergeblich eine junge Dame umworben hat, die einem anderen versprochen ist. Folgt man dem leidenschaftlichen Duktus der Briefe, dann scheiterte die Liebe an den verkalkten Konventionen der Gesellschaft, gegen die die literarischen Revoluzzer des „Sturm und Drang“ aufbegehrten, um den Vorrang der erhabenen Gefühle und die Freiheit von allem Zwang zu propagieren.

Im Werther-Frack trägt der junge Frankfurter Schauspieler Sam Michelson Auszüge aus dem Schlüsselwerk der deutschen Klassik vor, dazu serviert der Sterne-Koch Erik Arnecke ein Menu nach Rezepten aus dem Umfeld Goethes, der durchaus ein Feinschmecker war.

Weltliteratur für Feinschmecker: Szenische Lesung & Dinner im Gourmet-Restaurant „Philipp Soldan“

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Es war einer der ersten Bestseller der Weltliteratur. Als im September 1774, also vor 250 Jahren, der Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ erschien, war das Buch sofort ausverkauft. Es folgten Neuauflagen und Übersetzungen, mit einem Schlag wurde der 25-jährige Verfasser Johann Wolfgang Goethe in ganz Europa bekannt. Napoleon las das Büchlein sieben Mal und trug es immer bei sich. Das „Werther-Fieber“ brachte junge Männer dazu, sich in Blau und Gelb zu kleiden und Stulpenstiefel zu tragen wie der Protagonist des Romans. Es kam zu Selbstmorden, die das empörte Bürgertum und die Kirche dem Autor anlasteten. Denn Goethes Held gibt sich die Kugel, nachdem er vergeblich eine junge Dame umworben hat, die einem anderen versprochen ist. Folgt man dem leidenschaftlichen Duktus der Briefe, dann scheiterte die Liebe an den verkalkten Konventionen der Gesellschaft, gegen die die literarischen Revoluzzer des „Sturm und Drang“ aufbegehrten, um den Vorrang der erhabenen Gefühle und die Freiheit von allem Zwang zu propagieren.

Im Werther-Frack trägt der junge Frankfurter Schauspieler Sam Michelson Auszüge aus dem Schlüsselwerk der deutschen Klassik vor, dazu serviert der Sterne-Koch Erik Arnecke ein Menu nach Rezepten aus dem Umfeld Goethes, der durchaus ein Feinschmecker war.

Weltliteratur für Feinschmecker: Szenische Lesung & Dinner im Gourmet-Restaurant „Philipp Soldan“