Der Trafikant

Der Trafikant
am 08.04.2022
Um in Wien beim Kriegsinvaliden Otto Trsnjek in dessen Laden für Zeitungen und Zigarren, also einer Trafik, eine Lehre zu machen, verlässt der 17-jährige Franz Huchel das beschauliche Salzkammergut. Dies geschieht im Jahre 1937, kurz bevor sich... weiterlesen
Tickets ab 6,50 €

Termine

Orte Datum
Monheim am Rhein Monheim
Friedenskirche Baumberg
Fr. 08.04.2022 20:00 Uhr Tickets ab 6,50 €

Event-Info

Um in Wien beim Kriegsinvaliden Otto Trsnjek in dessen Laden für Zeitungen und Zigarren, also einer Trafik, eine Lehre zu machen, verlässt der 17-jährige Franz Huchel das beschauliche Salzkammergut. Dies geschieht im Jahre 1937, kurz bevor sich Österreich Nazi-Deutschland anschließt. Gleich zu Anfang lernt er, worauf es beim Job des Trafikanten ankommt: Man muss alles können und kennen. Dazu zählen das Unterscheiden der einzelnen Zigarren auf der einen Seite und der Verkauf von sogenannten zärtlichen Magazinen unter der Ladentheke auf der anderen. Und dann gibt es noch die wichtigste Aufgabe eines Trafikanten: das regelmäßige Zeitungslesen. Franz gibt sein Bestes. Einen gewissen Siegmund Freud darf er zu seinen Stammkunden zählen. Dieser schickt ihn zum Prater, wo er sich in eine böhmische Varieté-Tänzerin verliebt. Seine Liebe bleibt jedoch unerwidert, weshalb er immer wieder seinen neuen Freund Siegmund Freud um Rat bittet. Auch in seiner Umgebung läuft nicht alles rund:
Trsnjek wird von der Gestapo mitgenommen, Freud geht nach London ins Exil. Nun ist Franz der Trafikant. Auch wenn er die grausamen Entwicklungen nicht aufhalten kann, kann er wenigstens die richtigen Fragen stellen. Die Botschaft von Seethalers „Roman mit bösem Zauber“ (FAZ) ist noch immer aktuell: Widerstand und Menschlichkeit sind möglich.

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Um in Wien beim Kriegsinvaliden Otto Trsnjek in dessen Laden für Zeitungen und Zigarren, also einer Trafik, eine Lehre zu machen, verlässt der 17-jährige Franz Huchel das beschauliche Salzkammergut. Dies geschieht im Jahre 1937, kurz bevor sich Österreich Nazi-Deutschland anschließt. Gleich zu Anfang lernt er, worauf es beim Job des Trafikanten ankommt: Man muss alles können und kennen. Dazu zählen das Unterscheiden der einzelnen Zigarren auf der einen Seite und der Verkauf von sogenannten zärtlichen Magazinen unter der Ladentheke auf der anderen. Und dann gibt es noch die wichtigste Aufgabe eines Trafikanten: das regelmäßige Zeitungslesen. Franz gibt sein Bestes. Einen gewissen Siegmund Freud darf er zu seinen Stammkunden zählen. Dieser schickt ihn zum Prater, wo er sich in eine böhmische Varieté-Tänzerin verliebt. Seine Liebe bleibt jedoch unerwidert, weshalb er immer wieder seinen neuen Freund Siegmund Freud um Rat bittet. Auch in seiner Umgebung läuft nicht alles rund:
Trsnjek wird von der Gestapo mitgenommen, Freud geht nach London ins Exil. Nun ist Franz der Trafikant. Auch wenn er die grausamen Entwicklungen nicht aufhalten kann, kann er wenigstens die richtigen Fragen stellen. Die Botschaft von Seethalers „Roman mit bösem Zauber“ (FAZ) ist noch immer aktuell: Widerstand und Menschlichkeit sind möglich.