Der Kaufmann von Venedig

Der Kaufmann von Venedig
23.10.2021 – 13.11.2021
Der Geschäftsmann Antonio will seinem besten Freund Bassanio helfen, um die reiche Portia zu freien. Doch dafür ist Kapital vonnöten. Antonio, gerade nicht flüssig, bittet um Kredit bei Shylock, den er sonst als Jude bei jeder Gelegenheit beleidigt.... weiterlesen
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Event-Info

Der Geschäftsmann Antonio will seinem besten Freund Bassanio helfen, um die reiche Portia zu freien. Doch dafür ist Kapital vonnöten. Antonio, gerade nicht flüssig, bittet um Kredit bei Shylock, den er sonst als Jude bei jeder Gelegenheit beleidigt. Nach einem Disput unterschreibt er einen sonderbaren Schuldschein: Er vermacht Shylock ein Pfund von seinem Fleisch, sollte er nicht pünktlich das Geld
zurückzahlen. Während Bassanios Pläne von Erfolg gekrönt sind, gehen Antonios Sicherheiten verloren. Und Shylock – verletzt durch alltägliche Demütigungen und den Schmerz über seine mit einem Christen durchgebrannte Tochter – beharrt auf dem Schuldschein. Er zieht vor Gericht und wetzt sein Messer. — Mit
Shakespeares Stück, das um 1596 erstmals aufgeführt wurde, seziert Regisseur Malte Kreutzfeldt eine Welt, in der alle Werte in Geld aufgerechnet werden. Dabei offenbart eine vermeintlich tolerante Gesellschaft ihre dunkle Seite: Unverhohlener Antisemitismus tritt zutage.

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Der Geschäftsmann Antonio will seinem besten Freund Bassanio helfen, um die reiche Portia zu freien. Doch dafür ist Kapital vonnöten. Antonio, gerade nicht flüssig, bittet um Kredit bei Shylock, den er sonst als Jude bei jeder Gelegenheit beleidigt. Nach einem Disput unterschreibt er einen sonderbaren Schuldschein: Er vermacht Shylock ein Pfund von seinem Fleisch, sollte er nicht pünktlich das Geld
zurückzahlen. Während Bassanios Pläne von Erfolg gekrönt sind, gehen Antonios Sicherheiten verloren. Und Shylock – verletzt durch alltägliche Demütigungen und den Schmerz über seine mit einem Christen durchgebrannte Tochter – beharrt auf dem Schuldschein. Er zieht vor Gericht und wetzt sein Messer. — Mit
Shakespeares Stück, das um 1596 erstmals aufgeführt wurde, seziert Regisseur Malte Kreutzfeldt eine Welt, in der alle Werte in Geld aufgerechnet werden. Dabei offenbart eine vermeintlich tolerante Gesellschaft ihre dunkle Seite: Unverhohlener Antisemitismus tritt zutage.