Der Hauptmann von Köpenick - von Carl Zuckmeyer

27.11.2020 – 19.12.2020
Hauptmann von Schlettow probiert in einem Potsdamer Geschäft seine neue Uniform an, während der gerade aus dem Gefängnis entlassene Voigt als Bettler hinausgeworfen wird. Voigt, der weder Arbeit noch eine Aufenthaltsgenehmigung hat und das eine... weiterlesen
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Event-Info

Hauptmann von Schlettow probiert in einem Potsdamer Geschäft seine neue Uniform an, während der gerade aus dem Gefängnis entlassene Voigt als Bettler hinausgeworfen wird. Voigt, der weder Arbeit noch eine Aufenthaltsgenehmigung hat und das eine nicht ohne das andere bekommen kann, wird aus Verzweiflung wieder kriminell und bricht mit Kalle in einem Polizeirevier ein. Dafür kommt er wieder ins Zuchthaus. Als er nach zehn Jahren entlassen wird, versichert ihm der Direktor, dass die militärische Ausbildung, die er im Gefängnis erfahren hat, ihm eines Tages noch einmal von Nutzen sein werde. Voigt findet Aufnahme bei seiner Schwester und deren Mann Friedrich Hoprecht, einem kleinen Beamten. Doch Voigts erneuter Versuch, im Leben Fuß zu fassen, scheitert abermals. Voigt wird ausgewiesen. Nun kauft sich Voigt in Krakauers Kleiderladen eine gebrauchte Hauptmannsuniform, hält einen Trupp Soldaten an, zieht mit ihnen zum Köpenicker Rathaus, nimmt dort den Bürgermeister gefangen und lässt ihn zur Wache nach Berlin befördern. Voigt muss erkennen, dass es in dem Rathaus keine Passabteilung gibt, er sich also die dringend benötigte Bescheinigung dort nicht ausstellen lassen kann. Voigt bedient sich der Gemeindekasse, entlässt die Soldaten und stellt sich der Polizei unter der Bedingung, dass er nach seiner Entlassung einen Pass enthält.

Event-Info

Hauptmann von Schlettow probiert in einem Potsdamer Geschäft seine neue Uniform an, während der gerade aus dem Gefängnis entlassene Voigt als Bettler hinausgeworfen wird. Voigt, der weder Arbeit noch eine Aufenthaltsgenehmigung hat und das eine nicht ohne das andere bekommen kann, wird aus Verzweiflung wieder kriminell und bricht mit Kalle in einem Polizeirevier ein. Dafür kommt er wieder ins Zuchthaus. Als er nach zehn Jahren entlassen wird, versichert ihm der Direktor, dass die militärische Ausbildung, die er im Gefängnis erfahren hat, ihm eines Tages noch einmal von Nutzen sein werde. Voigt findet Aufnahme bei seiner Schwester und deren Mann Friedrich Hoprecht, einem kleinen Beamten. Doch Voigts erneuter Versuch, im Leben Fuß zu fassen, scheitert abermals. Voigt wird ausgewiesen. Nun kauft sich Voigt in Krakauers Kleiderladen eine gebrauchte Hauptmannsuniform, hält einen Trupp Soldaten an, zieht mit ihnen zum Köpenicker Rathaus, nimmt dort den Bürgermeister gefangen und lässt ihn zur Wache nach Berlin befördern. Voigt muss erkennen, dass es in dem Rathaus keine Passabteilung gibt, er sich also die dringend benötigte Bescheinigung dort nicht ausstellen lassen kann. Voigt bedient sich der Gemeindekasse, entlässt die Soldaten und stellt sich der Polizei unter der Bedingung, dass er nach seiner Entlassung einen Pass enthält.