Golem

02.10.2021 – 13.11.2021
Uraufführung Der Golem von Bernd Freytag, Jacob Höhne und dem RambaZamba Ensemble „Zusammen schaffen wir uns / unsere eigene / und selbstbestimmte Welt“ Das RambaZamba Theater wird in diesem Jahr 30 (+1)! Wir feiern den Geburtstag mit... weiterlesen
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Termine in Berlin, Theater RambaZamba

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Event-Info

Uraufführung
Der Golem von Bernd Freytag, Jacob Höhne und dem RambaZamba Ensemble

„Zusammen schaffen wir uns / unsere eigene / und selbstbestimmte Welt“

Das RambaZamba Theater wird in diesem Jahr 30 (+1)! Wir feiern den Geburtstag mit der Uraufführung „Der Golem“, einer Inszenierung, die Künstler:innen aus dem Sprechtheater, dem Gehörlosentheater, dem Tanz
und der Musik zusammenbringt, um die unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen zu einem polyphonen Spektakel zu vereinen.
Autor Bernd Freytag, Regisseur Jacob Höhne, das RambaZamba Ensemble sowie zahlreiche Gäste entwickeln gemeinsam ein Stück über den menschlichen Traum, selbst zum Schöpfer zu werden. Die Unkontrollierbarkeit des neu geschaffenen Wesens, des Golems, spiegelt dabei unsere Ängste und dystopischen Fantasien wider.
Die Legende vom Golem hat bis heute zahlreiche Künstler:innen inspiriert: Ihr zufolge schuf Rabbi Löw im 16. Jahrhundert in Prag einen Golem, der angeblich noch heute in einem Raum ohne Zugang leben soll, um alle 30 Jahre wieder aufzutauchen. Es handelt sich um ein aus Lehm gebildetes, stummes, menschenähnliches Wesen, das oft gewaltige Größe und Kraft besitzt und Aufträge ausführen kann. Ein Golem ist nicht fertig, er besitzt noch keine Seele. Es ist ihm, wie Heiner Müller schrieb, nicht möglich zu sterben, denn die Toten kommen zurück. Dieser Zustand schafft Raum und Freiheit.
Der Golem, die fantastische Masse, stellt sich bei uns durch das Zusammenspiel der verschiedenen künstlerischen Sparten dar. So besteht der Golem zu Beginn noch aus unterschiedlichen Einzelteilen. Diese Bausteine des Golems werden erst räumlich separiert agieren, um dann immer weiter zu wachsen, bis sie sich schließlich zu einem großen Organismus der Sprachen und Körper vereinigen. Sie werden - wie Einar
Schleef sagen würde - zur „Bühnenlandschaft der Körper und der Sprache“, zum Riesen.
Die Inszenierung des RambaZamba Theaters wird Bilder erschaffen, die sich wie in einem Traum in das Bewusstsein graben und es nie wieder verlassen werden. Wir laden Sie herzlich zu dieser etwas erspäteten, aber sehr besonderen Geburtstagsinszenierung ein.

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und aus Mitteln des Landes Berlin, der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband LV Berlin und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Event-Info

Uraufführung
Der Golem von Bernd Freytag, Jacob Höhne und dem RambaZamba Ensemble

„Zusammen schaffen wir uns / unsere eigene / und selbstbestimmte Welt“

Das RambaZamba Theater wird in diesem Jahr 30 (+1)! Wir feiern den Geburtstag mit der Uraufführung „Der Golem“, einer Inszenierung, die Künstler:innen aus dem Sprechtheater, dem Gehörlosentheater, dem Tanz
und der Musik zusammenbringt, um die unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen zu einem polyphonen Spektakel zu vereinen.
Autor Bernd Freytag, Regisseur Jacob Höhne, das RambaZamba Ensemble sowie zahlreiche Gäste entwickeln gemeinsam ein Stück über den menschlichen Traum, selbst zum Schöpfer zu werden. Die Unkontrollierbarkeit des neu geschaffenen Wesens, des Golems, spiegelt dabei unsere Ängste und dystopischen Fantasien wider.
Die Legende vom Golem hat bis heute zahlreiche Künstler:innen inspiriert: Ihr zufolge schuf Rabbi Löw im 16. Jahrhundert in Prag einen Golem, der angeblich noch heute in einem Raum ohne Zugang leben soll, um alle 30 Jahre wieder aufzutauchen. Es handelt sich um ein aus Lehm gebildetes, stummes, menschenähnliches Wesen, das oft gewaltige Größe und Kraft besitzt und Aufträge ausführen kann. Ein Golem ist nicht fertig, er besitzt noch keine Seele. Es ist ihm, wie Heiner Müller schrieb, nicht möglich zu sterben, denn die Toten kommen zurück. Dieser Zustand schafft Raum und Freiheit.
Der Golem, die fantastische Masse, stellt sich bei uns durch das Zusammenspiel der verschiedenen künstlerischen Sparten dar. So besteht der Golem zu Beginn noch aus unterschiedlichen Einzelteilen. Diese Bausteine des Golems werden erst räumlich separiert agieren, um dann immer weiter zu wachsen, bis sie sich schließlich zu einem großen Organismus der Sprachen und Körper vereinigen. Sie werden - wie Einar
Schleef sagen würde - zur „Bühnenlandschaft der Körper und der Sprache“, zum Riesen.
Die Inszenierung des RambaZamba Theaters wird Bilder erschaffen, die sich wie in einem Traum in das Bewusstsein graben und es nie wieder verlassen werden. Wir laden Sie herzlich zu dieser etwas erspäteten, aber sehr besonderen Geburtstagsinszenierung ein.

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und aus Mitteln des Landes Berlin, der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband LV Berlin und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.