Der Gertrudenberg - Kloster, Garten, Krankenhaus

05.09.2021 – 03.10.2021
So nah und doch so weit weg: der Gertrudenberg. Nur wenige hundert Meter vom Stadtkern entfernt, ist er für viele Osnabrücker ein weißer Fleck. Sehr schade, denn der 95 Meter hohe Berg ist einer der reizvollsten und interessantesten Orte der... weiterlesen
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Event-Info

So nah und doch so weit weg: der Gertrudenberg. Nur wenige hundert Meter vom Stadtkern entfernt, ist er für viele Osnabrücker ein weißer Fleck. Sehr schade, denn der 95 Meter hohe Berg ist einer der reizvollsten und interessantesten Orte der Hasestadt.

Vor gut 1200 Jahren wurde hier eine Kapelle gebaut, aus der dann später ein Benediktinerinnenkloster hervorging. Obwohl der Klosterbetrieb im 19. Jahrhundert eingestellt wurde, lohnt sich der Besuch der Klosterkirche allemal. Hier befindet sich der einzige erhaltene barocke Hochaltar Osnabrücks.

Die Ereignisse im 19. Jahrhundert prägen das Erscheinungsbild des Berges bis heute. In den 1860er Jahren wurde hier die „Provinzialständische Irrenanstalt“ eröffnet - ein Begriff der keineswegs diskriminierend gedacht war. Die großzügige Anlage mit Billardraum und Festsaal gehörte zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt und wurde in einem Atemzug mit Dom, Rathaus und St. Marien genannt.

Nur einen Steinwurf entfernt entstand beinahe gleichzeitig, auf Initiative des Osnabrücker Tuchhändlers Senator Wagner, eine der schönsten Gartenanlagen der Stadt: der Bürgerpark. Diese grüne Oase mit ihrer spannenden Entstehungsgeschichte lässt zudem das Herz von Naturliebhabern und Gartenfreunden höher schlagen.

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So nah und doch so weit weg: der Gertrudenberg. Nur wenige hundert Meter vom Stadtkern entfernt, ist er für viele Osnabrücker ein weißer Fleck. Sehr schade, denn der 95 Meter hohe Berg ist einer der reizvollsten und interessantesten Orte der Hasestadt.

Vor gut 1200 Jahren wurde hier eine Kapelle gebaut, aus der dann später ein Benediktinerinnenkloster hervorging. Obwohl der Klosterbetrieb im 19. Jahrhundert eingestellt wurde, lohnt sich der Besuch der Klosterkirche allemal. Hier befindet sich der einzige erhaltene barocke Hochaltar Osnabrücks.

Die Ereignisse im 19. Jahrhundert prägen das Erscheinungsbild des Berges bis heute. In den 1860er Jahren wurde hier die „Provinzialständische Irrenanstalt“ eröffnet - ein Begriff der keineswegs diskriminierend gedacht war. Die großzügige Anlage mit Billardraum und Festsaal gehörte zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt und wurde in einem Atemzug mit Dom, Rathaus und St. Marien genannt.

Nur einen Steinwurf entfernt entstand beinahe gleichzeitig, auf Initiative des Osnabrücker Tuchhändlers Senator Wagner, eine der schönsten Gartenanlagen der Stadt: der Bürgerpark. Diese grüne Oase mit ihrer spannenden Entstehungsgeschichte lässt zudem das Herz von Naturliebhabern und Gartenfreunden höher schlagen.