Das Fest Einführung 30 Minuten vor Beginn - ca. 90 Minuten o.Pause

03.04.2020 – 17.06.2020
Helge feiert im Kreise von Familie und Freunden seinen sechzigsten Geburtstag. Alle sind angereist von nah und fern. Überschattet wird das freudige Ereignis allerdings vom Suizid seiner Tochter Linda vor nicht allzu langer Zeit. Wie es die Tradition... weiterlesen
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Event-Info

Helge feiert im Kreise von Familie und Freunden seinen sechzigsten Geburtstag. Alle sind angereist von nah und fern. Überschattet wird das freudige Ereignis allerdings vom Suizid seiner Tochter Linda vor nicht allzu langer Zeit. Wie es die Tradition will, soll der älteste Sohn Christian den ersten Toast auf den Jubilar aussprechen. Christian lässt seinen Vater wählen zwischen einem gelben und einem grünen Umschlag. Helge entscheidet sich für den grünen Umschlag, sein Inhalt ist laut Christian eine Art Wahrheitsrede. Die Wahrheit, mit der Christian seinen Vater vor versammelter Festgesellschaft konfrontiert, will allerdings keiner hören, weder Helge noch die Geburtstagsgäste. „Wenn Vater ins Bad wollte …“ beginnt Christian und beschreibt den jahrelangen Missbrauch, dem seine Zwillingsschwester Linda und er selbst als Kinder durch den Vater ausgesetzt waren.
Fast droht Christian zu scheitern, denn er rennt an gegen eine Wand des Schweigens und der Ignoranz. Weder seine Geschwister Helene und Michael noch der Rest der Festgesellschaft wollen ihm Glauben schenken. Die Beschwichtigungsformeln seiner Mutter, die ihm wie damals nicht zur Seite steht und seine Schilderungen als reine Fantasiegebilde abtut, zielen in dieselbe Richtung. Erst das beherzte Eingreifen der Hotelangestellten und ein Abschiedsbrief seiner Schwester Linda verhelfen der Wahrheit ans Tageslicht.
Dem vielfach variierten Setting einer aus dem Ruder laufenden Familienfeier verlieh Thomas Vinterberg mit seinem berühmten Film „Das Fest“ eine neue Dimension. „Das Fest“ ist der erste nach den Regeln der dänischen Künstlergruppe „Dogma 95“ produzierte Spielfilm und wurde 1998 mit einem Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet. Auch als Bühnenstoff sorgte das Drehbuch von Regisseur Thomas Vinterberg und seinem Autor Mogens Rukov für Furore und steht schon lange auf der Wunschliste von Schauspieldirektor Matthias Straub.

Event-Info

Helge feiert im Kreise von Familie und Freunden seinen sechzigsten Geburtstag. Alle sind angereist von nah und fern. Überschattet wird das freudige Ereignis allerdings vom Suizid seiner Tochter Linda vor nicht allzu langer Zeit. Wie es die Tradition will, soll der älteste Sohn Christian den ersten Toast auf den Jubilar aussprechen. Christian lässt seinen Vater wählen zwischen einem gelben und einem grünen Umschlag. Helge entscheidet sich für den grünen Umschlag, sein Inhalt ist laut Christian eine Art Wahrheitsrede. Die Wahrheit, mit der Christian seinen Vater vor versammelter Festgesellschaft konfrontiert, will allerdings keiner hören, weder Helge noch die Geburtstagsgäste. „Wenn Vater ins Bad wollte …“ beginnt Christian und beschreibt den jahrelangen Missbrauch, dem seine Zwillingsschwester Linda und er selbst als Kinder durch den Vater ausgesetzt waren.
Fast droht Christian zu scheitern, denn er rennt an gegen eine Wand des Schweigens und der Ignoranz. Weder seine Geschwister Helene und Michael noch der Rest der Festgesellschaft wollen ihm Glauben schenken. Die Beschwichtigungsformeln seiner Mutter, die ihm wie damals nicht zur Seite steht und seine Schilderungen als reine Fantasiegebilde abtut, zielen in dieselbe Richtung. Erst das beherzte Eingreifen der Hotelangestellten und ein Abschiedsbrief seiner Schwester Linda verhelfen der Wahrheit ans Tageslicht.
Dem vielfach variierten Setting einer aus dem Ruder laufenden Familienfeier verlieh Thomas Vinterberg mit seinem berühmten Film „Das Fest“ eine neue Dimension. „Das Fest“ ist der erste nach den Regeln der dänischen Künstlergruppe „Dogma 95“ produzierte Spielfilm und wurde 1998 mit einem Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet. Auch als Bühnenstoff sorgte das Drehbuch von Regisseur Thomas Vinterberg und seinem Autor Mogens Rukov für Furore und steht schon lange auf der Wunschliste von Schauspieldirektor Matthias Straub.