Crystal Fighters

Crystal Fighters
26.03.2019 – 28.03.2019
Foto: Tom King Seit gut einem Jahrzehnt erobert das in London ansässige Trio Crystal Fighters mit einem einzigartig abwechslungsreichen Sound zwischen baskischer Folklore und modernster elektronischer Musik die Herzen und Beine ihrer internationalen... weiterlesen
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Event-Info

Foto: Tom King

Seit gut einem Jahrzehnt erobert das in London ansässige Trio Crystal Fighters mit einem einzigartig abwechslungsreichen Sound zwischen baskischer Folklore und modernster elektronischer Musik die Herzen und Beine ihrer internationalen Fans. Ihre Mixtur aus traditionellen spanischen Instrumenten, treibenden Bässen und mitreißenden Beats hat seither insbesondere die Festival-Landschaft um neuartige Klanglandschaften bereichert. Gerade in diesem Jahr spielten die Crystal Fighters auf zahlreichen internationalen Open Airs als unwiderstehlicher Headliner, denn der Band gelingt es hervorragend, ihre elektronischen Klangwelten auf der Bühne in einen Hexenkessel live dargebotener Musik zu verwandeln. Das Fachmagazin Gigwise bezeichnete die Formation daher kürzlich schlicht als „die beste Live-Band, die man gegenwärtig sehen kann“. Neben ihren Festival-Appearances arbeitet die Band konzentriert am Nachfolger zu ihrem bislang letzten, dritten Album „Everything Is My Family“, das 2016 erschien. Mit „Boomin' In Your Jeep“ veröffentlichten sie bereits die erste Vorab-Single, die das große Credo dieser Formation aufs Nachdrücklichste belegt: Es geht um Weiterentwicklung und die Erkundung neuer elektronischer Welten. Noch sind weder Titel oder Veröffentlichungsdatum für das kommende Album bekannt; unlängst angekündigt wurden dafür drei Deutschland-Shows zwischen dem 26. und 28. März in Köln, Hamburg und Berlin.

Manchmal kann ein Urlaub ein Leben verändern. So geschehen, als die beiden britischen Musiker Sebastian Pringle und Graham Dickson im Jahr 2007 nach Spanien reisen und im Baskenland auf den Multiinstrumentalisten Gilbert Vierich und die Sängerin Mimi Borelli treffen. Durch diese entdecken die beiden Urlauber nicht nur die reichhaltige musikalische Tradition der Region, sondern obendrein gleich noch neue Klangwelten für ihren eigenen Sound: zu ihrer progressiv treibenden Tanzmusik gesellen sich zahlreiche weithin unbekannte regionale Instrumente, die den Crystal Fighters eine unverwechselbare stilistische Handschrift verleihen. Das Kerninstrument dieser unerforschten Möglichkeiten ist neben einer spanischen Schnabelflöte und einer Vielzahl an Percussion-Instrumenten das Txalaparta, ein vierhändig bespieltes Holz-Xylophon mit einem markant eigenwilligen Klang, das seither in vielen ihrer Tracks die tonangebende Klangquelle ist.

Nach einer ersten Europa-Tournee an der Seite der Foals sowie Remixen für Künstler wie La Roux, MGMT und MIT erscheint 2010 mit „Star of Love“ das Debütalbum der zu dem Zeitpunkt aus drei Musikern und zwei Sängerinnen bestehenden Band. Vom Fleck weg zeigt sich die britische Musikwelt begeistert: Nur den wenigsten Acts gelingt es, elektronische Musik derart geschickt und vielseitig mit klassischem Songwriting und einer so noch nicht gehörten, häufig von akustischen Instrumenten voran getriebenen Klangästhetik zu vermählen. Damit schaffen die Crystal Fighters auf Anhieb den Ausbruch aus der elektronischen Musikszene: Gerade live kann man hier nämlich eine Band erleben, die das rein funktionale Wesen von Techno und anderen Club-Genres aufbricht und um kompositorische Substanz und eine signifikant eigenständige Instrumentierung erweitert.

Mit den Nachfolge-Alben „Cave Rave“ (2013) und „Everything Is My Family“ (2016) wächst die internationale Akzeptanz stetig. Pringle, Dickson und Vierich bilden dabei seit 2012 den Nukleus der Band, der ihre ebenso traditionsverbundene wie futuristisch neuartige Musik in Form von weitreichenden klanglichen Studio-Exkursionen intuitiv weiter entwickelt. Während sie im Konzert sodann zu einem unwiderstehlichen Sextett anwachsen, das jegliche Grenzen zwischen analogen und digitalen Sounds auflöst. Denn ihre Maxime ist seit jeher die Progression: Niemals, so Pringle, soll ein neuer Track von ihnen klingen „wie etwas, das wir schon ein mal gemacht haben.“ Bester Beleg dafür ist die aktuelle Single „Boomin' In My Jeep“, eine geradezu karibisch leichte Sommer-Hymne, die bereits so manche Festival-Crowd in diesem Jahr zum Kochen gebracht haben.