Cory Wong

Cory Wong
am 10.10.2021
Man kann ein zu Depressionen Anlass gebendes Jahr wie 2020 wahrlich schlechter nutzen als Cory Wong: Erstaunliche neun Alben, die stilistisch kaum auf einen Nenner zu bringen sind, hat er in zwölf Monaten veröffentlicht, darunter eines zusammen... weiterlesen
Tickets ab 31,00 €

Termine

Orte Datum
Mannheim
Alte Feuerwache
So. 10.10.2021 20:00 Uhr Tickets ab 31,00 €

Event-Info

Man kann ein zu Depressionen Anlass gebendes Jahr wie 2020 wahrlich schlechter nutzen als Cory Wong: Erstaunliche neun Alben, die stilistisch kaum auf einen Nenner zu bringen sind, hat er in zwölf Monaten veröffentlicht, darunter eines zusammen mit dem gefeierten Pianisten Jon Batiste, der bekannt wurde als Leader der Studioband in Stephen Colberts „Late Show“. Wong hat seit seinen Anfängen als Jazzinstrumentalist kaum ein Genre links liegen lassen – er gilt als wahrscheinlich funkigster Gitarrist neben Nile Rodgers. Prince hatte ihm seinerzeit seinen Segen erteilt, er stand mit Bootsy Collins und Questlove auf der Bühne und hat sich auch als Produzent einen Namen gemacht. Aber nicht genug. Hinzu kommen seine außergewöhnlichen Entertainer-Qualitäten – der Typ ist einfach geboren fürs Rampenlicht, er ist unfassbar witzig, schnell, eloquent. „Für mich“, sagte er mal, „dreht sich alles um die Erfahrung der Hörer.“ Die sollen sich nach einem Konzert schlicht besser fühlen als davor und für eine spaßige Stunde den Mist vergessen, den das Leben eben sonst noch so bereithält. Dazu bietet der Mitte der 80er in Minneapolis geborene Cory Wong, der regelmäßig mit Vulfpeck und The Fearless Flyers zusammenarbeitet und in diesem Jahr ein Album mit Dave Koz veröffentlicht, so ziemlich alles auf: Seine Gitarre ist eigentlich eine Erweiterung des Körpers – seine Stimme. Wongs Rhythmusspiel hat so viel Swing und Drive wie ein ganzes Orchester, er schöpft aus einem unerschöpflichen inneren Archiv an Funk-Guitar-Riffs; seine instrumentalen Stücke erzählen Geschichten – sie brauchen keine Lyrics. Und Wongs wahnwitziger Erfindungsreichtum ist noch größer als seine überbordenden technischen Fähigkeiten. „Ich möchte, dass die Leute Instrumentalmusik auf eine andere Art und Weise erleben“, sagt Cory Wong. „Es ist ein Spektakel. Und es ist mehr als nur eine Gitarre.“

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Man kann ein zu Depressionen Anlass gebendes Jahr wie 2020 wahrlich schlechter nutzen als Cory Wong: Erstaunliche neun Alben, die stilistisch kaum auf einen Nenner zu bringen sind, hat er in zwölf Monaten veröffentlicht, darunter eines zusammen mit dem gefeierten Pianisten Jon Batiste, der bekannt wurde als Leader der Studioband in Stephen Colberts „Late Show“. Wong hat seit seinen Anfängen als Jazzinstrumentalist kaum ein Genre links liegen lassen – er gilt als wahrscheinlich funkigster Gitarrist neben Nile Rodgers. Prince hatte ihm seinerzeit seinen Segen erteilt, er stand mit Bootsy Collins und Questlove auf der Bühne und hat sich auch als Produzent einen Namen gemacht. Aber nicht genug. Hinzu kommen seine außergewöhnlichen Entertainer-Qualitäten – der Typ ist einfach geboren fürs Rampenlicht, er ist unfassbar witzig, schnell, eloquent. „Für mich“, sagte er mal, „dreht sich alles um die Erfahrung der Hörer.“ Die sollen sich nach einem Konzert schlicht besser fühlen als davor und für eine spaßige Stunde den Mist vergessen, den das Leben eben sonst noch so bereithält. Dazu bietet der Mitte der 80er in Minneapolis geborene Cory Wong, der regelmäßig mit Vulfpeck und The Fearless Flyers zusammenarbeitet und in diesem Jahr ein Album mit Dave Koz veröffentlicht, so ziemlich alles auf: Seine Gitarre ist eigentlich eine Erweiterung des Körpers – seine Stimme. Wongs Rhythmusspiel hat so viel Swing und Drive wie ein ganzes Orchester, er schöpft aus einem unerschöpflichen inneren Archiv an Funk-Guitar-Riffs; seine instrumentalen Stücke erzählen Geschichten – sie brauchen keine Lyrics. Und Wongs wahnwitziger Erfindungsreichtum ist noch größer als seine überbordenden technischen Fähigkeiten. „Ich möchte, dass die Leute Instrumentalmusik auf eine andere Art und Weise erleben“, sagt Cory Wong. „Es ist ein Spektakel. Und es ist mehr als nur eine Gitarre.“