Choral

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am 09.06.2024
GIJA KANTSCHELI (1935–2019) Angels of sorrow für Kinderchor und Orchester ANTON BRUCKNER (1824–1896) Sinfonie Nr. 5 B-Dur WAB 105 MDR-Sinfonieorchester MDR-Kinderchor Dennis Russell Davies - Dirigent Bruckner nannte die fünfte... weiterlesen
Tickets ab 7,50 €

Termine

Orte Datum
Leipzig
Gewandhaus zu Leipzig
So. 09.06.2024 11:00 Uhr Tickets ab 7,50 €

Event-Info

GIJA KANTSCHELI (1935–2019)
Angels of sorrow
für Kinderchor und Orchester

ANTON BRUCKNER (1824–1896)
Sinfonie Nr. 5 B-Dur WAB 105

MDR-Sinfonieorchester
MDR-Kinderchor
Dennis Russell Davies - Dirigent

Bruckner nannte die fünfte Sinfonie sein »kontrapunktisches Meisterstück«. Die sakralen, bisweilen mystischen Anklänge münden im Finalsatz in »das größte Fugenfinale des 19. Jahrhunderts«, gekrönt durch ein Choralthema, das sich zum Schlusshymnus aufschwingt. Es waren die Einflüsse des Weltgeschehens, die Gija Kantscheli vor vergleichbaren Apotheosen zurückschrecken ließ: »Ich kann den endlosen Manifestationen von Rücksichtslosigkeit und Gewalt nicht gleichgültig gegenüberstehen, weshalb in meiner Musik vielleicht Traurigkeit und Trauer vorherrschen. [...] ich [habe] versucht, die unschuldigen Stimmen von Kindern und die einfachsten melodischen Strukturen zu verwenden, um meine Einstellung zur Stärke des menschlichen Geistes auszudrücken – der unbeugsamen Stärke des Geistes, die ihn über ein unmoralisches Regime erhebt.«

Event-Info

GIJA KANTSCHELI (1935–2019)
Angels of sorrow
für Kinderchor und Orchester

ANTON BRUCKNER (1824–1896)
Sinfonie Nr. 5 B-Dur WAB 105

MDR-Sinfonieorchester
MDR-Kinderchor
Dennis Russell Davies - Dirigent

Bruckner nannte die fünfte Sinfonie sein »kontrapunktisches Meisterstück«. Die sakralen, bisweilen mystischen Anklänge münden im Finalsatz in »das größte Fugenfinale des 19. Jahrhunderts«, gekrönt durch ein Choralthema, das sich zum Schlusshymnus aufschwingt. Es waren die Einflüsse des Weltgeschehens, die Gija Kantscheli vor vergleichbaren Apotheosen zurückschrecken ließ: »Ich kann den endlosen Manifestationen von Rücksichtslosigkeit und Gewalt nicht gleichgültig gegenüberstehen, weshalb in meiner Musik vielleicht Traurigkeit und Trauer vorherrschen. [...] ich [habe] versucht, die unschuldigen Stimmen von Kindern und die einfachsten melodischen Strukturen zu verwenden, um meine Einstellung zur Stärke des menschlichen Geistes auszudrücken – der unbeugsamen Stärke des Geistes, die ihn über ein unmoralisches Regime erhebt.«