Chameleon

Chameleon
am 04.02.2023
Kann ich ein Chamäleon sein? So ja, wie sähe es aus wenn ich verschiedene Farben annähme? In „Chameleon“ erforscht Joseph Simon die verschiedene Tanzsprachen, die er verkörpert und beschäftigt sich über diesen Wege mit Fragen der Transformation,... weiterlesen
Tickets ab 12,40 €

Termine

Orte Datum
Heidelberg
Karlstorbahnhof e.V.
Sa. 04.02.2023 17:30 Uhr Tickets ab 12,40 €

Event-Info

Kann ich ein Chamäleon sein? So ja, wie sähe es aus wenn ich verschiedene Farben annähme? In „Chameleon“ erforscht Joseph Simon die verschiedene Tanzsprachen, die er verkörpert und beschäftigt sich über diesen Wege mit Fragen der Transformation, Identität und Unterscheidbarkeit seiner Person.

„As a catapulted dance pellet he moves along dance styles, such as classical ballet, breakdance, house, hiphop and showswing. Slowly his body unfolds“. – Annette Embrechts, de Volkskrant (2019) (DUTCH NEWSPAPER)

Anschließend Publikumsdiskussion zum Thema URBANER TANZ UND KULTURELLE ANEIGNUNG mit Prof. Dr. P. Hantzaroula, Dr. K. Stahl

Choreografie & Tanz: Joseph Simon

„Bodies at Resistance II“ schließt an das gleichnamige, interdisziplinäre und genreübergreifende Projekt aus dem Jahr 2021 an. Damals hat das Nostos Tanztheater Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Schauspiel, Tanz und Darstellende Kunst in einen produktiven Austausch mit Wissenschaftlerinnen zu den Themen Ausgrenzung und Freiheit von Kunst gebracht. Die Tandems aus Künstlern und Wissenschaftlerinnen entwickelten in einem intensiven Dialog grundlegende Fragen an unsere Gegenwart. Mit diesen Fragen geht das Nostos Tanztheater in einem nächsten Schritt auf die Straße und stellt sie namhaften urbanen Tänzerinnen und Tänzern. Diese übersetzen politische und ästhetische Themen in ihre eigene Sprache, ohne sich standardisierter Codes zu bedienen. Dabei knüpfen sie an die identitätsstiftende und politische Kraft an, die von den Anfängen des Hip Hop auch in Heidelberg ausging.

Tanz soll für alle zugänglich sein – von der LGBTQ-Community bis zu prekären, migrantischen und Flüchtlingsmilieus. Teilen ist für die Urban Dancers wichtiger als das Wirtschaftliche. Welche Rolle spielen diese Ideale heute in der Urban-Dance-Community und wie kann sie sich zu Kommerzialisierung, Kolonialisierung, Feminismus, Digitalisierung und im institutionalisierten Kulturbetrieb positionieren? Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen diskutieren die Tänzerinnen und Tänzer diese Fragen, übersetzen sie in ihre Sprache und diskutieren sie im Anschluss an die Aufführung mit dem Publikum.

Event-Info

Kann ich ein Chamäleon sein? So ja, wie sähe es aus wenn ich verschiedene Farben annähme? In „Chameleon“ erforscht Joseph Simon die verschiedene Tanzsprachen, die er verkörpert und beschäftigt sich über diesen Wege mit Fragen der Transformation, Identität und Unterscheidbarkeit seiner Person.

„As a catapulted dance pellet he moves along dance styles, such as classical ballet, breakdance, house, hiphop and showswing. Slowly his body unfolds“. – Annette Embrechts, de Volkskrant (2019) (DUTCH NEWSPAPER)

Anschließend Publikumsdiskussion zum Thema URBANER TANZ UND KULTURELLE ANEIGNUNG mit Prof. Dr. P. Hantzaroula, Dr. K. Stahl

Choreografie & Tanz: Joseph Simon

„Bodies at Resistance II“ schließt an das gleichnamige, interdisziplinäre und genreübergreifende Projekt aus dem Jahr 2021 an. Damals hat das Nostos Tanztheater Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Schauspiel, Tanz und Darstellende Kunst in einen produktiven Austausch mit Wissenschaftlerinnen zu den Themen Ausgrenzung und Freiheit von Kunst gebracht. Die Tandems aus Künstlern und Wissenschaftlerinnen entwickelten in einem intensiven Dialog grundlegende Fragen an unsere Gegenwart. Mit diesen Fragen geht das Nostos Tanztheater in einem nächsten Schritt auf die Straße und stellt sie namhaften urbanen Tänzerinnen und Tänzern. Diese übersetzen politische und ästhetische Themen in ihre eigene Sprache, ohne sich standardisierter Codes zu bedienen. Dabei knüpfen sie an die identitätsstiftende und politische Kraft an, die von den Anfängen des Hip Hop auch in Heidelberg ausging.

Tanz soll für alle zugänglich sein – von der LGBTQ-Community bis zu prekären, migrantischen und Flüchtlingsmilieus. Teilen ist für die Urban Dancers wichtiger als das Wirtschaftliche. Welche Rolle spielen diese Ideale heute in der Urban-Dance-Community und wie kann sie sich zu Kommerzialisierung, Kolonialisierung, Feminismus, Digitalisierung und im institutionalisierten Kulturbetrieb positionieren? Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen diskutieren die Tänzerinnen und Tänzer diese Fragen, übersetzen sie in ihre Sprache und diskutieren sie im Anschluss an die Aufführung mit dem Publikum.