Chacona, Lamento, Walking Blues

21.09.2021 – 23.09.2021
Dass Musik verbinden kann, dass sie aus Einzelnen eine Gemeinschaft formen kann – und sei diese auch nur virtuell –, das ist gerade in diesen Tagen besonders stark zu erleben. Das kleine Bassmotiv, um das die Alte-Musik-Spezialisten des Sheridan... weiterlesen
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Event-Info

Dass Musik verbinden kann, dass sie aus Einzelnen eine Gemeinschaft formen kann – und sei diese auch nur virtuell –, das ist gerade in diesen Tagen besonders stark zu erleben. Das kleine Bassmotiv, um das die Alte-Musik-Spezialisten des Sheridan Ensembles aus Berlin ihr Programm gebaut haben, stellt jedoch besonders vielfältige Verbindungen her. Stets geht es um Variationen, um Veränderungen und wechselnde Belichtungen einer charakteristischen Formel aus wenigen Noten. Seit etwa 1600 bringt die hypnotisch wiederkehrende Tonfolge nicht nur Menschen unterschiedlicher Epochen und geographischer Räume zusammen, problemlos schließt sie auch sehr gegensätzliche Emotionen kurz. Süße Melancholie und ausgelassene Freude, sie wohnen plötzlich ganz nah beieinander.
Die gewitzt zusammengestellte Setlist des Sheridan Ensembles reicht von Claudio Monteverdis ergreifendem „Lamento della Ninfa“ bis zu Percy Mayfields „Hit the Road, Jack“. Nicht nur Henry Purcell und zahllose Komponisten klassischer Musik haben sich des sogenannten Lamentobasses bedient und daraus Stücke von größter Intensität geschaffen, sondern auch Popmusiker wie die Beatles, Radiohead, The Eagles oder Sting. Das Sheridan Ensemble füllt das auf Alex Ross, den Musikkritiker des „New Yorker“, zurückgehende Konzept mit vielen eigenen Ideen: „Chacona, Lamento, Walking Blues“ ist eine Zeitreise in Zickzackbewegung. Von der Chacona, dem derben, anzüglichen Volkstanz aus dem Süden Spaniens, führt sie hinüber zu Rock, Folk, Blues und instrumentaler Improvisation.

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Dass Musik verbinden kann, dass sie aus Einzelnen eine Gemeinschaft formen kann – und sei diese auch nur virtuell –, das ist gerade in diesen Tagen besonders stark zu erleben. Das kleine Bassmotiv, um das die Alte-Musik-Spezialisten des Sheridan Ensembles aus Berlin ihr Programm gebaut haben, stellt jedoch besonders vielfältige Verbindungen her. Stets geht es um Variationen, um Veränderungen und wechselnde Belichtungen einer charakteristischen Formel aus wenigen Noten. Seit etwa 1600 bringt die hypnotisch wiederkehrende Tonfolge nicht nur Menschen unterschiedlicher Epochen und geographischer Räume zusammen, problemlos schließt sie auch sehr gegensätzliche Emotionen kurz. Süße Melancholie und ausgelassene Freude, sie wohnen plötzlich ganz nah beieinander.
Die gewitzt zusammengestellte Setlist des Sheridan Ensembles reicht von Claudio Monteverdis ergreifendem „Lamento della Ninfa“ bis zu Percy Mayfields „Hit the Road, Jack“. Nicht nur Henry Purcell und zahllose Komponisten klassischer Musik haben sich des sogenannten Lamentobasses bedient und daraus Stücke von größter Intensität geschaffen, sondern auch Popmusiker wie die Beatles, Radiohead, The Eagles oder Sting. Das Sheridan Ensemble füllt das auf Alex Ross, den Musikkritiker des „New Yorker“, zurückgehende Konzept mit vielen eigenen Ideen: „Chacona, Lamento, Walking Blues“ ist eine Zeitreise in Zickzackbewegung. Von der Chacona, dem derben, anzüglichen Volkstanz aus dem Süden Spaniens, führt sie hinüber zu Rock, Folk, Blues und instrumentaler Improvisation.