camerata freden

am 28.07.2021
Bacewicz – Klavierquintett Nr. 1 Brahms – Klavierquintett op. 34 Die camerata freden entdeckt immer wieder Komponisten, die zu Unrecht selten auf den Konzertprogrammen stehen. In diesem Fall handelt es sich – eines der beiden großen Bs... weiterlesen
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Event-Info

Bacewicz – Klavierquintett Nr. 1
Brahms – Klavierquintett op. 34


Die camerata freden entdeckt immer wieder Komponisten, die zu Unrecht selten auf den Konzertprogrammen stehen. In diesem Fall handelt es sich – eines der beiden großen Bs des Abends – um eine Komponistin: Grazyna Bacewicz, die 1909 in Lodz geboren wurde und 1969 in Warschau gestorben ist. Sie studierte unter anderem in Paris Komposition bei Nadia Boulanger und Violine bei Carl Flesch. Die camerata freden spielt ihr Klavierquintett Nr. 1 aus dem Jahr 1952. Ein Werk, das zwar der Kenntnis der Moderne verpflichtet ist, aber romantisches Empfinden nicht verleugnet.

Als Johannes Brahms 1862/63 vom thematischen Material des Klavierquintetts f-moll op. 34 zunächst ein Streichquintett in der seltenen Besetzung mit einer Viola und zwei Celli und danach eine Sonate für zwei Klaviere anfertigte, war er, auch nach Konsultation seiner engsten Freund*innen wie Joseph Joachim und Clara Schumann, mit den klanglichen Effekten nicht zufrieden und suchte nach einer dritten Lösung, die er dann 1865 in der Besetzung für Klavierquintett fand. Dieses Meisterwerk hat also vor seiner Vollendung eine für Brahms einmalige Klang-Metamorphose durchlaufen.

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Bacewicz – Klavierquintett Nr. 1
Brahms – Klavierquintett op. 34


Die camerata freden entdeckt immer wieder Komponisten, die zu Unrecht selten auf den Konzertprogrammen stehen. In diesem Fall handelt es sich – eines der beiden großen Bs des Abends – um eine Komponistin: Grazyna Bacewicz, die 1909 in Lodz geboren wurde und 1969 in Warschau gestorben ist. Sie studierte unter anderem in Paris Komposition bei Nadia Boulanger und Violine bei Carl Flesch. Die camerata freden spielt ihr Klavierquintett Nr. 1 aus dem Jahr 1952. Ein Werk, das zwar der Kenntnis der Moderne verpflichtet ist, aber romantisches Empfinden nicht verleugnet.

Als Johannes Brahms 1862/63 vom thematischen Material des Klavierquintetts f-moll op. 34 zunächst ein Streichquintett in der seltenen Besetzung mit einer Viola und zwei Celli und danach eine Sonate für zwei Klaviere anfertigte, war er, auch nach Konsultation seiner engsten Freund*innen wie Joseph Joachim und Clara Schumann, mit den klanglichen Effekten nicht zufrieden und suchte nach einer dritten Lösung, die er dann 1865 in der Besetzung für Klavierquintett fand. Dieses Meisterwerk hat also vor seiner Vollendung eine für Brahms einmalige Klang-Metamorphose durchlaufen.