Buntspecht

Buntspecht
am 04.03.2022
Ihr dreieinhalbtes Album ist fertig! Wie bitte? Dreieinhalb? Genau! Denn der Vorgänger „Wer jagt mich wenn ich hungrig bin“ von 2019 ist nur ein „Halbum“, ein halbes Album also. Und damit sind wir auch schon in der buntspechtigen Gedankenwelt,... weiterlesen
Tickets ab 21,00 €

Termine

Orte Datum
Konstanz
Kulturladen Konstanz
Fr. 04.03.2022 20:30 Uhr Tickets ab 21,00 €

Event-Info

Ihr dreieinhalbtes Album ist fertig! Wie bitte?
Dreieinhalb? Genau! Denn der Vorgänger „Wer jagt
mich wenn ich hungrig bin“ von 2019 ist nur ein
„Halbum“, ein halbes Album also. Und damit sind wir
auch schon in der buntspechtigen Gedankenwelt, in
der sich die Realität um eine kleine Ecke verdreht präsentiert. „Spring bevor du fällst“
liegt dabei im fortlaufenden Trend der Band, die es geschafft hat, innerhalb weniger
Jahre eine „corporate identity“ zu schaffen, wie es so schön heißt.
Ganz so, als hätten Hildegard Knef und Bertolt Brecht einem Konzert der Dresden
Dolls beigewohnt, danach eine Ausstellung von Salvador Dalí besucht und sich
nachher mit etwas Absinth ins Studio verschanzt, verquirlen sie Kammerpop,
Cabaret-Punk und Österreicher Klezmer zu einer entrückten Klangerfahrung mit
Texten, die sich ebenfalls allen gängigen Verständnissen und Eindeutigkeiten
entziehen. Sänger Lukas Klein trägt diese in seinem nasalen Hochdeutsch mit einer
Prise Wiener Schmäh vor, und lässt die Menschen vor den Empfangsgeräten rätseln
ob ihrer unzähligen Interpretationsebenen.
Bereits die erste Vorabsingle „Benütz mich“ wirkt wie eine verschrobene
Liebeserklärung mit sadomasochistischer Goldkante. Aber auch die brachiale USVaudeville-
Orchester-Nummer „Göttin des Übergangs“ entzieht sich regelmäßig
einer eindeutigen Interpretation.
Buntspecht lieben es, mit der deutschen Sprache zu spielen und entweder ihre
Unschärfe preiszugeben oder sie in surrealistische Momente zu tauchen. Kleine
Beispiele gefällig? „Dort wo die Füchsin die Orange verschlang und der Wahnsinn
langsam seinen Anfang nahm“ („Von langen Nächten“). Oder wie wäre es damit: „Im
Streichelzoo der Smartphones wünscht ich, dass du mich berührst“ („Paradies“).
Dort,wo die Realität ihre Grenzen erreicht, setzen Buntspecht an, um diese noch ein
bisschen weiter auszudehnen. Klein‘s Texte sprühen nur so vor überbordendem
Wortwitz und schelmischen Verdrehungen. „Spring bevor du fällst“ ruft deswegen
bereits nach dem ersten Durchhören nach Wiederholung. Man könnte vielleicht die
eine oder andere Finte verpasst haben.
Präsentiert wird die Tour von SCHALL., event. piranha und START.

Event-Info

Ihr dreieinhalbtes Album ist fertig! Wie bitte?
Dreieinhalb? Genau! Denn der Vorgänger „Wer jagt
mich wenn ich hungrig bin“ von 2019 ist nur ein
„Halbum“, ein halbes Album also. Und damit sind wir
auch schon in der buntspechtigen Gedankenwelt, in
der sich die Realität um eine kleine Ecke verdreht präsentiert. „Spring bevor du fällst“
liegt dabei im fortlaufenden Trend der Band, die es geschafft hat, innerhalb weniger
Jahre eine „corporate identity“ zu schaffen, wie es so schön heißt.
Ganz so, als hätten Hildegard Knef und Bertolt Brecht einem Konzert der Dresden
Dolls beigewohnt, danach eine Ausstellung von Salvador Dalí besucht und sich
nachher mit etwas Absinth ins Studio verschanzt, verquirlen sie Kammerpop,
Cabaret-Punk und Österreicher Klezmer zu einer entrückten Klangerfahrung mit
Texten, die sich ebenfalls allen gängigen Verständnissen und Eindeutigkeiten
entziehen. Sänger Lukas Klein trägt diese in seinem nasalen Hochdeutsch mit einer
Prise Wiener Schmäh vor, und lässt die Menschen vor den Empfangsgeräten rätseln
ob ihrer unzähligen Interpretationsebenen.
Bereits die erste Vorabsingle „Benütz mich“ wirkt wie eine verschrobene
Liebeserklärung mit sadomasochistischer Goldkante. Aber auch die brachiale USVaudeville-
Orchester-Nummer „Göttin des Übergangs“ entzieht sich regelmäßig
einer eindeutigen Interpretation.
Buntspecht lieben es, mit der deutschen Sprache zu spielen und entweder ihre
Unschärfe preiszugeben oder sie in surrealistische Momente zu tauchen. Kleine
Beispiele gefällig? „Dort wo die Füchsin die Orange verschlang und der Wahnsinn
langsam seinen Anfang nahm“ („Von langen Nächten“). Oder wie wäre es damit: „Im
Streichelzoo der Smartphones wünscht ich, dass du mich berührst“ („Paradies“).
Dort,wo die Realität ihre Grenzen erreicht, setzen Buntspecht an, um diese noch ein
bisschen weiter auszudehnen. Klein‘s Texte sprühen nur so vor überbordendem
Wortwitz und schelmischen Verdrehungen. „Spring bevor du fällst“ ruft deswegen
bereits nach dem ersten Durchhören nach Wiederholung. Man könnte vielleicht die
eine oder andere Finte verpasst haben.
Präsentiert wird die Tour von SCHALL., event. piranha und START.