Bremer Barockorchester

am 17.11.2019
Künstlerische Leitung: Néstor Fabián Cortés Garzón Die wilde Verrücktheit, wahnsinnige Schönheit und irrwitzige Virtuosität des italienischen Barocks präsentiert das 2015 gegründete Bremer Barockorchester in seinem neuen Programm „La Follia“.... weiterlesen
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Künstlerische Leitung: Néstor Fabián Cortés Garzón

Die wilde Verrücktheit, wahnsinnige Schönheit und irrwitzige Virtuosität des italienischen Barocks präsentiert das 2015 gegründete Bremer Barockorchester in seinem neuen Programm „La Follia“. Das junge Ensemble kombiniert elektrisierende Doppelkonzerte für zwei Violinen des venezianischen Geigengenies Antonio Vivaldi mit ungestümen Variationen über den berühmten Tanz „La Follia“ und einem „La Pazzia“ (Der Wahnsinn) genannten Streicherconcerto des neapolitanischen Komponisten Francesco Durante. Ergänzt werden die facettenreichen Instrumentalwerke durch Vokalmusik unter anderem von Pietro Giramo, der mit der ebenfalls „La Pazzia“ genannten Mini-Oper seinerzeit europaweit Aufsehen erregte. Voll von Verzweiflung und Hoffnung, zu Herzen gehenden Kantilenen und humorvollen Wutausbrüchen, feiern die barocken Komponisten mit ihren Werken das abwechslungsreichste Drama des Lebens: Die Liebe.

Das Bremer Barockorchester hat sich auf die Interpretation der Orchestermusik des Hoch- und Spätbarock spezialisiert. Künstlerischer Leiter ist der in Kolumbien geborene Cellist Néstor Fabián Cortés Garzón, der die Impulse – typisch barock – aus der Continuo-Gruppe heraus setzt. 2018 veröffentlichte das Bremer Barockorchester seine erste Live-DVD mit Werken Georg Philipp Telemanns.

„Das BBO unter der Leitung des Cellisten N. Cortés legte eine so frische und überzeugende Version dieses berühmten Meisterwerks vor, dass sich der Eindruck einstellen konnte, die Noten seien gerade eben erst für genau diesen Anlass komponiert worden.“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

„Das erst im Jahr 2015 gegründete Ensemble besitzt nicht nur hörbar profunde Kenntnisse im barocken Musikstil und eine tadellose Spieltechnik, sondern es verfügt auch über einen homogenen Klang, der durch das gegenseitige, aufmerksame Aufeinanderhören die kammermusikalische Transparenz nie verliert.“ (Weser Kurier, Juni 2016)