BERND GLEMSER

BERND GLEMSER
am 10.09.2022
Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin sind allesamt Giganten der Klaviermusi k. Bis heute arbeiten sich Pianisten auf der ganzen Welt an ihrem Œuvre ab. Allein Beethovens 32 Klaviersonaten oder seine unzähligen Variationswerke,... weiterlesen
Tickets ab 11,50 €

Termine

Orte Datum
Maulbronn
Kloster Maulbronn
Sa. 10.09.2022 20:00 Uhr Tickets ab 11,50 €

Event-Info

Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin sind allesamt Giganten der Klaviermusi k. Bis heute arbeiten sich Pianisten auf der ganzen Welt an ihrem Œuvre ab. Allein Beethovens 32 Klaviersonaten oder seine unzähligen Variationswerke, deren Gipfel die 33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli op. 120 darstellen, haben bleibende Maßstäbe für die Klavierliteratur gesetzt.

Auch Chopins Fantasie in f-Moll fordert Pianisten wie Bernd Glemser immer wieder von neuem. Handeltes sich um einen Sonatensatz, ein Rondo oder ganz frei kombinierte Satzcharaktere? Chopin selbst schrieb nach der Komposition über die von düsterer Zerrissenheit geprägte Fantasie: »Der Himmel ist heiter, aber mein Herz bekümmert eine Traurigkeit«. Ein poetischer Ausdruck, der sich auch in seinen Nocturnes op. 48 wiederfindet.

Alexander Skrjabin kann als später Wiedergänger der beiden gesehen werden. Wie Beethoven suchte er stets die Verbindung von Musik zur Welt mitsamt all ihrer philosophischen und mythischen Gegenwelten. In der Farbigkeit seiner Tonsprache kann man auch die Nähe zu Chopin erkennen. Der Russe war nicht nur ein ebenso versierter Pianist wie Komponist, sein Schaffen durchzieht vor allem seine synästhetische Wahrnehmungsgabe.


Ludwig van Beethoven
Diabelli-Variationen C-Dur, op. 120

Frédéric Chopin
Fantasie f-Moll, op. 49
Nocturnes, op. 48

Alexander Skrjabin
Poème Fis-Dur, op. 32/1
Klaviersonate Nr. 4 Fis-Dur, op. 30

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Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin sind allesamt Giganten der Klaviermusi k. Bis heute arbeiten sich Pianisten auf der ganzen Welt an ihrem Œuvre ab. Allein Beethovens 32 Klaviersonaten oder seine unzähligen Variationswerke, deren Gipfel die 33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli op. 120 darstellen, haben bleibende Maßstäbe für die Klavierliteratur gesetzt.

Auch Chopins Fantasie in f-Moll fordert Pianisten wie Bernd Glemser immer wieder von neuem. Handeltes sich um einen Sonatensatz, ein Rondo oder ganz frei kombinierte Satzcharaktere? Chopin selbst schrieb nach der Komposition über die von düsterer Zerrissenheit geprägte Fantasie: »Der Himmel ist heiter, aber mein Herz bekümmert eine Traurigkeit«. Ein poetischer Ausdruck, der sich auch in seinen Nocturnes op. 48 wiederfindet.

Alexander Skrjabin kann als später Wiedergänger der beiden gesehen werden. Wie Beethoven suchte er stets die Verbindung von Musik zur Welt mitsamt all ihrer philosophischen und mythischen Gegenwelten. In der Farbigkeit seiner Tonsprache kann man auch die Nähe zu Chopin erkennen. Der Russe war nicht nur ein ebenso versierter Pianist wie Komponist, sein Schaffen durchzieht vor allem seine synästhetische Wahrnehmungsgabe.


Ludwig van Beethoven
Diabelli-Variationen C-Dur, op. 120

Frédéric Chopin
Fantasie f-Moll, op. 49
Nocturnes, op. 48

Alexander Skrjabin
Poème Fis-Dur, op. 32/1
Klaviersonate Nr. 4 Fis-Dur, op. 30