BERND GLEMSER Klavier

am 11.09.2020
Ein Höhepunkt nicht nur jeder Kammermusikwoche, sondern auch jeder Klosterkonzert-Saison ist der Soloabend von Bernd Glemser. In diesem Jahr eröffnet er den Abend mit einem der berühmtesten Werke der Klavierliteratur überhaupt, der Mondscheinsonate... weiterlesen
Tickets ab 10,50 €

Termine

Orte Datum
Maulbronn
Klosterhof
Fr. 11.09.2020 20:00 Uhr Tickets ab 10,50 €

Event-Info

Ein Höhepunkt nicht nur jeder Kammermusikwoche, sondern auch jeder Klosterkonzert-Saison ist der Soloabend von Bernd Glemser. In diesem Jahr eröffnet er den Abend mit einem der berühmtesten Werke der Klavierliteratur überhaupt, der Mondscheinsonate des Jubilaren Ludwig van Beethoven. Man wird im Laienrefektorium eine Stecknadel fallen hören können, wenn Glemser vom ersten Ton an auf einfache wie geniale Weise die Schönheit von Klaviermusik aufzeigen wird. Ergänzt wird die erste Hälfte durch die Sonate a-Moll von Franz Schubert. Den Auftakt zur zweiten Hälfte machen drei Stücke von Frédéric Chopin, über den berichtet wird, dass er seine Werke improvisierend am Klavier entwickelte und erst später zu Papier brachte. Seine Ballade op. 23 ist eines seiner bekanntesten Werke überhaupt, laut Robert Schumann auch “eines seiner wildesten, eigenthümlichsten”. Mit den zwei Schwesterstücken op. 27 erreicht Chopin den Höhepunkt der Gattung der Nocturne. Den Abend beschließt Glemser mit dem Mephisto-Walzer von Franz Liszt, teuflisch schwer, und genau das Repertoire, für das Glemser besonders gefeiert wird. Dem Stück liegt ein Faust-Gedicht von Lenau zugrunde: Teufelsgeiger Mephisto bringt in einer Dorfschenke die Hochzeitsgesellschaft mit zügelloser Musik in Ekstase, während sich Faust mit seiner Erwählten in den Wald zurückzieht

Event-Info

Ein Höhepunkt nicht nur jeder Kammermusikwoche, sondern auch jeder Klosterkonzert-Saison ist der Soloabend von Bernd Glemser. In diesem Jahr eröffnet er den Abend mit einem der berühmtesten Werke der Klavierliteratur überhaupt, der Mondscheinsonate des Jubilaren Ludwig van Beethoven. Man wird im Laienrefektorium eine Stecknadel fallen hören können, wenn Glemser vom ersten Ton an auf einfache wie geniale Weise die Schönheit von Klaviermusik aufzeigen wird. Ergänzt wird die erste Hälfte durch die Sonate a-Moll von Franz Schubert. Den Auftakt zur zweiten Hälfte machen drei Stücke von Frédéric Chopin, über den berichtet wird, dass er seine Werke improvisierend am Klavier entwickelte und erst später zu Papier brachte. Seine Ballade op. 23 ist eines seiner bekanntesten Werke überhaupt, laut Robert Schumann auch “eines seiner wildesten, eigenthümlichsten”. Mit den zwei Schwesterstücken op. 27 erreicht Chopin den Höhepunkt der Gattung der Nocturne. Den Abend beschließt Glemser mit dem Mephisto-Walzer von Franz Liszt, teuflisch schwer, und genau das Repertoire, für das Glemser besonders gefeiert wird. Dem Stück liegt ein Faust-Gedicht von Lenau zugrunde: Teufelsgeiger Mephisto bringt in einer Dorfschenke die Hochzeitsgesellschaft mit zügelloser Musik in Ekstase, während sich Faust mit seiner Erwählten in den Wald zurückzieht