BERND GLEMSER Klavier | MIRIJAM CONTZEN Violine

am 05.09.2020
Nach 2016 und 2018 setzen Bernd Glemser und Geigerin Mirijam Contzen ihre wunderbare und inspirierende Zusammenarbeit fort. "So beglückt und beflügelt von einem Duo-Partner hat man Bernd Glemser selten erlebt." (Pforzheimer Zeitung) Ihr neues... weiterlesen
Tickets ab 10,50 €

Termine

Orte Datum
Maulbronn
Klosterhof
Sa. 05.09.2020 20:00 Uhr Tickets ab 10,50 €

Event-Info

Nach 2016 und 2018 setzen Bernd Glemser und Geigerin Mirijam Contzen ihre wunderbare und inspirierende Zusammenarbeit fort. "So beglückt und beflügelt von einem Duo-Partner hat man Bernd Glemser selten erlebt." (Pforzheimer Zeitung)
Ihr neues Programm eröffnen die Musiker mit der ersten Violinsonate von Robert Schumann. Dieses späte Werk zeigt einen zerrissenen und schwer mit sich kämpfenden Komponisten, der eine höchst persönliche Musik geschrieben hat, die beiden Solisten zu gleichen Teilen Höchstleistung in Virtuosität wie Gestaltungskraft abverlangt. Nicht weniger ungewöhnlich verhält es sich mit der Sonate F-Dur von Felix Mendelssohn, die wir heute nur dank Yehudi Menuhin hören können. Mendelssohn hatte sie seinerzeit nicht zum Druck freigegeben, und es dauerte über 200 Jahre, bis das Manuskript gefunden und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Was für ein Glücksfall angesichts dieser so fröhlich-ansteckenden Musik!
Ganz anders die Töne, die Contzen und Glemser nach der Pause anschlagen. Paul Hindemith verarbeitete in der Sonate Es-Dur op.11,1 die Grauen, die er als Soldat im Ersten Weltkrieg miterleben musste.
Beschlossen wird der Abend mit der einzigen Violinsonate von Richard Strauss, dem mit jugendlicher Leichtigkeit ein Meisterstück geglückt ist, das bisher gekannte Grenzen in Virtuosität und Farbigkeit sprengt.

Event-Info

Nach 2016 und 2018 setzen Bernd Glemser und Geigerin Mirijam Contzen ihre wunderbare und inspirierende Zusammenarbeit fort. "So beglückt und beflügelt von einem Duo-Partner hat man Bernd Glemser selten erlebt." (Pforzheimer Zeitung)
Ihr neues Programm eröffnen die Musiker mit der ersten Violinsonate von Robert Schumann. Dieses späte Werk zeigt einen zerrissenen und schwer mit sich kämpfenden Komponisten, der eine höchst persönliche Musik geschrieben hat, die beiden Solisten zu gleichen Teilen Höchstleistung in Virtuosität wie Gestaltungskraft abverlangt. Nicht weniger ungewöhnlich verhält es sich mit der Sonate F-Dur von Felix Mendelssohn, die wir heute nur dank Yehudi Menuhin hören können. Mendelssohn hatte sie seinerzeit nicht zum Druck freigegeben, und es dauerte über 200 Jahre, bis das Manuskript gefunden und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Was für ein Glücksfall angesichts dieser so fröhlich-ansteckenden Musik!
Ganz anders die Töne, die Contzen und Glemser nach der Pause anschlagen. Paul Hindemith verarbeitete in der Sonate Es-Dur op.11,1 die Grauen, die er als Soldat im Ersten Weltkrieg miterleben musste.
Beschlossen wird der Abend mit der einzigen Violinsonate von Richard Strauss, dem mit jugendlicher Leichtigkeit ein Meisterstück geglückt ist, das bisher gekannte Grenzen in Virtuosität und Farbigkeit sprengt.