Berliner Barock Solisten

29.01.2021 – 30.01.2021
300 Jahre Brandenburgische Konzerte Es sind nicht einfach sechs Konzerte, die Johann Sebastian Bach vor genau 300 Jahren zu Papier bringt: Mit den „Six Concerts Avec plusieurs Instruments“, die der Barockmeister 1721 in einer Partitur zusammenfasst... weiterlesen
Tickets ab 23,10 €

Event-Info

300 Jahre Brandenburgische Konzerte

Es sind nicht einfach sechs Konzerte, die Johann Sebastian Bach vor genau 300 Jahren zu Papier bringt: Mit den „Six Concerts Avec plusieurs Instruments“, die der Barockmeister 1721 in einer Partitur zusammenfasst und als Widmungsgabe dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt übersendet, hat er ein Exempel statuiert. Er hat einen Konzertzyklus geschaffen, der die Kunst des barocken Instrumentalkonzerts resümiert und zugleich auf die Spitze treibt. Ein Geniestreich, denn sechsmal findet Bach darin einen neuen Ansatz des gemeinsamen Konzertierens. Sechsmal kreiert er in der unterschiedlichen Kombination der Instrumente Klangfarben, die für die Zeitgenossen ebenso neu wie überraschend sind. Sechs konzertante Charaktere bringt er auf die Bühne – von elegant bis repräsentativ, für den kammermusikalischen Vortrag ebenso geeignet wie für den großen Konzertsaal. Nicht zuletzt mit den sogenannten „Brandenburgischen Konzerten“ hat sich Bach als einer der einflussreichsten Komponisten aller Zeiten empfohlen.

Um dieses Jubiläum zu feiern und alle sechs Konzerte beim Albert-Konzert an nur einem Abend aufzuführen, steht ein ausgewiesener Experte bereit: Reinhard Goebel zählt seit Jahrzehnten zu den wegweisenden Interpreten der Musik des 18. Jahrhunderts. Als unermüdlicher Forscher, leidenschaftlicher Musikerklärer und widerständiger Querdenker ist er vor allem an einem interessiert: am klingenden Ergebnis. „Es ist nicht und nie das Instrument, sondern immer nur der Kopf, der die Musik macht“, ist Goebel überzeugt und braucht für seinen Ansatz weder Barockbogen noch Darmsaiten. Für sein „Brandenburg“-Projekt mit den Berliner Barock Solisten, überwiegend zusammengesetzt aus führenden Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, erhielt er höchstes Lob: „So kraftvoll, so gefährlich, so modern klangen diese Konzerte noch nie“, schrieb das Klassik-Magazin „Crescendo“.

Programm:
Bach, Sechs Brandenburgische Konzerte BWV 1046-1051:
Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046, Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047,
Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048, Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049,
Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050, Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051

Berliner Barock Solisten &
Reinhold Friedrich, Trompete
Christoph Hartmann, Oboe
Radek Baborák, Horn
Saskia Fikentscher, Blockflöte
Mathieu Dufour, Flöte
Roberto González-Monjas, Violine
Nils Mönkemeyer, Viola
Reinhard Goebel, Leitung

Event-Info

300 Jahre Brandenburgische Konzerte

Es sind nicht einfach sechs Konzerte, die Johann Sebastian Bach vor genau 300 Jahren zu Papier bringt: Mit den „Six Concerts Avec plusieurs Instruments“, die der Barockmeister 1721 in einer Partitur zusammenfasst und als Widmungsgabe dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt übersendet, hat er ein Exempel statuiert. Er hat einen Konzertzyklus geschaffen, der die Kunst des barocken Instrumentalkonzerts resümiert und zugleich auf die Spitze treibt. Ein Geniestreich, denn sechsmal findet Bach darin einen neuen Ansatz des gemeinsamen Konzertierens. Sechsmal kreiert er in der unterschiedlichen Kombination der Instrumente Klangfarben, die für die Zeitgenossen ebenso neu wie überraschend sind. Sechs konzertante Charaktere bringt er auf die Bühne – von elegant bis repräsentativ, für den kammermusikalischen Vortrag ebenso geeignet wie für den großen Konzertsaal. Nicht zuletzt mit den sogenannten „Brandenburgischen Konzerten“ hat sich Bach als einer der einflussreichsten Komponisten aller Zeiten empfohlen.

Um dieses Jubiläum zu feiern und alle sechs Konzerte beim Albert-Konzert an nur einem Abend aufzuführen, steht ein ausgewiesener Experte bereit: Reinhard Goebel zählt seit Jahrzehnten zu den wegweisenden Interpreten der Musik des 18. Jahrhunderts. Als unermüdlicher Forscher, leidenschaftlicher Musikerklärer und widerständiger Querdenker ist er vor allem an einem interessiert: am klingenden Ergebnis. „Es ist nicht und nie das Instrument, sondern immer nur der Kopf, der die Musik macht“, ist Goebel überzeugt und braucht für seinen Ansatz weder Barockbogen noch Darmsaiten. Für sein „Brandenburg“-Projekt mit den Berliner Barock Solisten, überwiegend zusammengesetzt aus führenden Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, erhielt er höchstes Lob: „So kraftvoll, so gefährlich, so modern klangen diese Konzerte noch nie“, schrieb das Klassik-Magazin „Crescendo“.

Programm:
Bach, Sechs Brandenburgische Konzerte BWV 1046-1051:
Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046, Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047,
Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048, Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049,
Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050, Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051

Berliner Barock Solisten &
Reinhold Friedrich, Trompete
Christoph Hartmann, Oboe
Radek Baborák, Horn
Saskia Fikentscher, Blockflöte
Mathieu Dufour, Flöte
Roberto González-Monjas, Violine
Nils Mönkemeyer, Viola
Reinhard Goebel, Leitung