BEETHOVEN I

am 05.07.2020
Im ersten von drei Konzerten werden Früh- und Spätwerk Beethovens für Klavier und Violoncello gegenüber gestellt, also die Zeitspanne zwischen 1796 und 1815. Der Variationszyklus über einen Marsch aus Händels Oratorium „Judas Maccabäus“ entstand... weiterlesen
Tickets ab 19,20 €

Termine

Orte Datum
Heidelberg-Rohrbach
Rohrbacher Schlösschen
So. 05.07.2020 17:00 Uhr Tickets ab 19,20 €

Event-Info

Im ersten von drei Konzerten werden Früh- und Spätwerk Beethovens für Klavier und Violoncello gegenüber gestellt, also die Zeitspanne zwischen 1796 und 1815. Der Variationszyklus über einen Marsch aus Händels Oratorium „Judas Maccabäus“ entstand um 1796. Er setzt eine Kunstform fort, die Beethoven zeitlebens mit Eifer gepflegt hat. Die ungemein populäre Melodie des von Beethoven hochverehrten Händel bestimmt im Wesentlichen den Verlauf des Werkes. Die erste Sonate von op.5 in F-Dur, entstanden zur selben Zeit, wurde ebenfalls für den Berliner Hof komponiert. Das Werk besticht durch vielfältige Einfälle - besonders auffällig ist die Gedankentiefe der Adagio-Einleitung. Im Spätwerk der ersten Sonate von op.102, handelt es sich um eine der kühnsten Duo-Kompositionen Beethovens. Beethoven komprimiert hier seine Einfälle auf engstem Raum. Er bezeichnete sie in einem Manuskript als eine „freie Sonate“, ähnlich der Struktur der gleichzeitig entstandenen Klaviersonate op.101. Unter Verzicht auf sinnenfälligen Klangreiz werden die Instrumente als Partner eines Zwiegesprächs gegeneinander gesetzt.

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate F-Dur op.5,1
Zwölf Variationen über ein Thema von Händel
Sonate C-Dur op.102,1

Event-Info

Im ersten von drei Konzerten werden Früh- und Spätwerk Beethovens für Klavier und Violoncello gegenüber gestellt, also die Zeitspanne zwischen 1796 und 1815. Der Variationszyklus über einen Marsch aus Händels Oratorium „Judas Maccabäus“ entstand um 1796. Er setzt eine Kunstform fort, die Beethoven zeitlebens mit Eifer gepflegt hat. Die ungemein populäre Melodie des von Beethoven hochverehrten Händel bestimmt im Wesentlichen den Verlauf des Werkes. Die erste Sonate von op.5 in F-Dur, entstanden zur selben Zeit, wurde ebenfalls für den Berliner Hof komponiert. Das Werk besticht durch vielfältige Einfälle - besonders auffällig ist die Gedankentiefe der Adagio-Einleitung. Im Spätwerk der ersten Sonate von op.102, handelt es sich um eine der kühnsten Duo-Kompositionen Beethovens. Beethoven komprimiert hier seine Einfälle auf engstem Raum. Er bezeichnete sie in einem Manuskript als eine „freie Sonate“, ähnlich der Struktur der gleichzeitig entstandenen Klaviersonate op.101. Unter Verzicht auf sinnenfälligen Klangreiz werden die Instrumente als Partner eines Zwiegesprächs gegeneinander gesetzt.

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate F-Dur op.5,1
Zwölf Variationen über ein Thema von Händel
Sonate C-Dur op.102,1