Am Ende von uns

19.08.2021 – 21.08.2021
Was war am Anfang und was wird am Ende gewesen sein? Hochmut, Wollust, Zorn, Habgier, Völlerei, Neid, Trägheit. Leidenschaften. Begierden. Leben. Die sieben Todsünden legen die Hand auf die Wunden unseres Menschseins mit allen Vorzügen und... weiterlesen
Tickets ab 11,50 €

Event-Info

Was war am Anfang und was wird am Ende gewesen sein? Hochmut, Wollust, Zorn, Habgier, Völlerei, Neid, Trägheit. Leidenschaften. Begierden. Leben.

Die sieben Todsünden legen die Hand auf die Wunden unseres Menschseins mit allen Vorzügen und Nachteilen unserer Empfindungen und Charaktereigenschaften. Sieben Vergehen, sieben schlechte Eigenschaften, die im katholischen Katechismus als die schlimmsten, die nicht zu vergebenden Sünden gelten. Zugleich machen sie den Menschen zum Menschen. Sie drängen und treiben uns voran. Sie schaffen Märkte, kurbeln die Dynamik des Fortschritts an, formen soziale, wirtschaftliche und technologische Netzwerke.

Der Parcours durch das Theater im Delphi führt vorbei an sieben Lebens- und Leidensstationen, bewohnt von Schauspieler:innen, Tänzer:innen, Puppenspielerinnen und einem Opernsänger. Mit ihren Sehnsüchten und Begierden loten sie aus, was es heißt, Mensch zu sein und was die alten biblischen Schlagworte heute noch für uns bedeuten. Werden wir nicht täglich mit Sünden wie Neid und Habgier konfrontiert? Gemeinsam betreten wir den Garten der Stimmen und das Echo von dem, was wir waren, ist vielleicht noch zu hören.

Ein Abend zwischen Anfang und Ende, zwischen Verbot und Verzicht. Ein kollektiver Abgesang, der das Leben feiert vor dem Nichts, das dann sein wird, am Ende von uns.

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Was war am Anfang und was wird am Ende gewesen sein? Hochmut, Wollust, Zorn, Habgier, Völlerei, Neid, Trägheit. Leidenschaften. Begierden. Leben.

Die sieben Todsünden legen die Hand auf die Wunden unseres Menschseins mit allen Vorzügen und Nachteilen unserer Empfindungen und Charaktereigenschaften. Sieben Vergehen, sieben schlechte Eigenschaften, die im katholischen Katechismus als die schlimmsten, die nicht zu vergebenden Sünden gelten. Zugleich machen sie den Menschen zum Menschen. Sie drängen und treiben uns voran. Sie schaffen Märkte, kurbeln die Dynamik des Fortschritts an, formen soziale, wirtschaftliche und technologische Netzwerke.

Der Parcours durch das Theater im Delphi führt vorbei an sieben Lebens- und Leidensstationen, bewohnt von Schauspieler:innen, Tänzer:innen, Puppenspielerinnen und einem Opernsänger. Mit ihren Sehnsüchten und Begierden loten sie aus, was es heißt, Mensch zu sein und was die alten biblischen Schlagworte heute noch für uns bedeuten. Werden wir nicht täglich mit Sünden wie Neid und Habgier konfrontiert? Gemeinsam betreten wir den Garten der Stimmen und das Echo von dem, was wir waren, ist vielleicht noch zu hören.

Ein Abend zwischen Anfang und Ende, zwischen Verbot und Verzicht. Ein kollektiver Abgesang, der das Leben feiert vor dem Nichts, das dann sein wird, am Ende von uns.