AFENGINN | Dänemark

am 16.02.2020
»Klingra« Stärke und Begeisterung. Schönheit und Poesie. Das neue Album. Musikalische Abenteuerer aus Dänemark. AFENGINN | Dänemark KIM NYBERG Mandoline | Kompositionen DANJAL Á NEYSTABO Piano MIKAEL BLAK Bass NIELS SKOVMAND... weiterlesen
Tickets ab 8,80 €

Termine

nur buchbare Tickets
Orte Datum
nur buchbare Tickets
Dresden
Dreikönigskirche
So. 16.02.2020 20:00 Uhr Tickets ab 8,80 €

Weitere Events

Event-Info

»Klingra«
Stärke und Begeisterung. Schönheit und Poesie.
Das neue Album.
Musikalische Abenteuerer aus Dänemark.
AFENGINN | Dänemark

KIM NYBERG Mandoline | Kompositionen
DANJAL Á NEYSTABO Piano
MIKAEL BLAK Bass
NIELS SKOVMAND Violine
RASMUS KROYER Clarinete
KNUT FINSRUD Drums
ROMANS KOMARS Sound
____________________________________________

16.04.2019:
Leider muss die geplante Deutschland-Tournee mit AFENGINN im Frühjahr 2019 abgesagt, die Konzerte auf 2020 verschoben werden. Der neue Konzertermin in Dresden: So. 16. Februar | 20.00 Uhr | Dreikönigskirche

Die Tickets behalten ihre Gültigkeit, können aber auch - voraussichtlich nach Ostern - an den Kassen, an denen sie erworben wurden, zurück gegeben werden.
Die einfachste Lösung: Tauschen Sie Ihre Tickets auf kurzem Weg direkt beim Veranstalter gegen Tickets anderer MZDW-Konzerte Ihrer Wahl. Einfach anrufen: (0351) 264 17 09 oder schreiben: info@mzdw.de

____________________________________________


Der Name AFENGINN bedeutet im Dänischen "Stärke und Begeisterung".
Genau so hat sich die Band mit ansteckender Spielfreude und grenzüberschreitenden musikalischen Ideen einen Ruf für Virtuosität und fantastische Livekonzerte erarbeitet.

AFENGINN-Musiker sind neugierig, verspielt, fantasievoll und brechen mit Freude bekannte musikalische Strukturen. Charakteristisch für die oft verwegene oder melancholisch-bildhafte Art der Musik sind die unerwarteten Tempowechsel und verzwickten Rhythmen - widergespiegelt in der explosiven und verblüffenden Live-Performance charismatischer Künstler, die auch immer wieder offen sind für musikalische Abenteuer.
So traten sie mehrmals zusammen mit dem amerikanischen Klezmer-Musiker Frank London auf, aber auch mit einem Chor, einen Symphonieorchester und zuletzt mit dem Ballett "Soma", einer großen modernen Ballettproduktion im "Bellevue Theater Kopenhagen" - zur Musik von AFENGINN.

AFENGINN ist die Schöpfung des Komponisten Kim Nyberg.
Er ist in ganz Skandinavien für seine ambitionierten Post-classical / Progressive / Nordic ambient Werke bekannt, die vielleicht am ehesten zwischen Goldmund, Jonny Greenwood, Yann Tiersen, Sigur Rós, Philip Glass, Arvo Pärt und Angelo Badalamenti zu verorten sind.
Was diesen schwer greifbaren Künstler auszeichnet, sind seine kreativen Schübe, denn jedes der sechs bisher unter dem Namen AFENGINN erschienenen Alben unterschied sich deutlich von seinem Vorgänger.
Aber wenn man genauer hinhört merkt man, dass Nyberg einfach seit Jahren an seiner musikalischen Sprache feilt – mit vertraut klingenden Motiven, asymmetrischer Rhythmik und delikaten Harmonien, die den Hörer unbemerkt immer tiefer in ein düsteres Dickicht voller interessanter Spielereien entführen. Die minimalistischen Strukturen sind mit der Herangehensweise eines Philip Glass oder Arvo Pärt vergleichbar und schaffen eine druckvolle und gleichzeitig zerbrechliche Stimmung. Zwischendurch bricht sich die Energie immer wieder in monumentalen Postrock-Wellen Bahn.
Was seine Werke von denen vieler Zeitgenossen unterscheidet, ist die Wärme und die Sehnsucht, die trotz aller technischer Finesse von ihnen ausgeht.

Für ihre Liveauftritte erhalten AFENGINN immer wieder begeisterte Kritiken, genauso wie für ihre Alben. Dazu kommen diverse Preise und Auszeichnungen. Bereits 2009 wurden sie als "Beste Folkband" mit einem "Danish Music Award" ausgezeichnet, 2010 für das "Beste Weltmusik Album des Jahres".
Anlässlich ihres 10-jährigen Bandjubiläums brachten die Musiker eine Show mit Gastmusikern, einem Chor, Schauspielern und einem großen Bühnenbild ins "Kopenhagener Husets Theater".

2013 erschien ihr bislang 5. Album "Lux", welches sie "der besonderen und poetischen Schönheit des Lichts" widmeten. Es ist der Nachfolger des als "Bestes Weltmusik Album" mit einem "Danish Music Award" ausgezeichneten Vorgängers "Bastard Etno".

2015 veröffentlichten sie "Opus", ein gewaltiges Werk, eine Kompositionen bestehend aus vier Suiten a 20 Minuten, die insgesamt zwei CDs füllen. Im vergangenen Jahr präsentierten sie diesen bisherigen Höhepunkt ihres Schaffens in einem fulminanten Konzert im Kleinen Haus.

Nybergs kommendes, siebtes Album »Klingra« (Auf Färöisch: »Der Kreis«) ist eine ruhige und zugleich leidenschaftliche Komposition. Sowohl die Musik als auch die Texte in färöischer Sprache wurden in kreisförmigen Mustern unterschiedlicher Länge angelegt – wie Zahnräder in einem Uhrwerk. Manchmal überkreuzen sich parallellaufende Themen, was zu spannenden Momenten der Überlagerung führt. Insgesamt ist das Album unglaublich gefühlvoll, kontemplativ und melancholisch – mit einem hellen Schimmer am Horizont.

Auch das Vinyl dient der Komposition:
Zwei verschiedene Intros werden auf parallel verlaufenden Rillen gepresst werden, sodass der Hörer nie vorhersehen kann, mit welchem seine Reise beginnt, wenn die Nadel sich auf die Platte senkt. Die zweite Seite endet mit einem Loop, der den Hörer direkt zum Anfang des Albums zurückbefördert.

Die Musiker in Nybergs Band kommen aus allen Ecken der skandinavischen Welt: von den Färöer
Inseln stammen Teitur und Dánjal á Neystabø an den zwei Klavieren, Mikael Blak am Bass (Eivør) und
der Sänger Ólavur Jákupsson (Yann Tiersen). Aus Norwegen kommt der Percussionist Knut Finsrud,
aus Dänemark Niels Skovmand an der Violine, Drummer Ulrik Brohuus sowie ein Gastauftritt des
renommierten Danish String Quartet, und, last but not least, Komponist und Master of Desaster –
Kim Nyberg aus Finnland.

Im Januar 2019 begann die Welttournee zu ihrem neuen Werk, die sie u.a. bis in die USA und nach Australien führen wird. Wir sind überaus glücklich, die Musiker auch wieder in Dresden begrüßen zu können.


P r e s s e :

"Als Gruppe hat Afenginn ein einzigartiges Kontaktvermögen zum Publikum - und die Musiker sind alle hervorragende Instrumentalisten."
Folkworld

"Als Hörer ist man gefordert, genau hinzuhören, denn was da musikalisch auf einen zukommt, ist dicht gepackt mit originellen Ideen, verwegenen Melodien und vertrackten Rhythmen."
weltmusik.net

"Schnörkellos, ohne Umschweife und ohne jede Arroganz ist die Musik: Funkensprühend ist wohl das richtige Wort. Und: Die fünf nordländer Jungs sind allesamt Meister ihres Fachs."
Folkmusiksuite
"Opulent und in keine Schublade zu zwängen. Ein musikalischer Hochgenuss. Und obgleich so gut wie komplett in Molltonarten gehalten, steckt deren Musik voller Freude. … Fiedel und seufzende Klarinette, Moll und fröhlich, ist das denn Klezmer? Jain. Oder: Nein, Afenginn ist kein Klezmer. Es ist auch kein lebenbejahender Balkanpop. Was ist es denn dann? Ach, man möchte so gerne, doch Afenginn lässt sich einfach nicht kategorisieren. Die Band, die mehrere Danish Musik Awards abgeräumt und in Roskilde und Tondern die Festivals gerockt hat, klingt ganz eigen. Und das ist ihr besonderes Kapital... hochkonzentriert und gleichzeitig entspannt... völlig wild. Gar unerhört. Die Besucher riss es teils von den Stühlen, wenn es nach etwa acht meditativen Minuten auf einmal wieder in einen trabenden Puls überging, um alsbald mit dem Ensemble durchzugaloppieren. Eine akustische Glanzleistung.
Nein, diese Stücke sind keine Hits. Es sind Werke."
Der Nordschleswiger

"In den ersten beiden Stücken klingen Afenginn fast wie sonst, sehr kontrolliert und strukturiert wirkt die Musik und erinnert hier und da an das Penguin Café Orchestra. Der dritte Teil ist der beste, hier beschäftigen sich Afenginn ganz deutlich mit orientalischen Klängen, sind teilweise als nordeuropäisch nicht mehr zu erkennen. Der letzte Teil hingegen ist ausgesprochen vokal ausgerichtet, die Sänger erinnern an mittelalterliche Choräle. Ein sehr ambitioniertes Werk, das seinem Namen absolut gerecht wird."
Nordische Musik