52. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2021

am 27.10.2021
hr-Bigband feat. Jazzmeia Horn JAZZMEIA HORN | Vocals hr-BIGBAND JIM MCNEELY | Leitung “She IS the future of Jazz”. Auch wenn diese Behauptung des Jazzproduzenten Larry Rosen etwas hoch gegriffen erscheint, ist eines sicher: Jazzmeia... weiterlesen
Tickets ab 21,50 €

Event-Info

hr-Bigband feat. Jazzmeia Horn

JAZZMEIA HORN | Vocals
hr-BIGBAND
JIM MCNEELY | Leitung

“She IS the future of Jazz”. Auch wenn diese Behauptung des Jazzproduzenten Larry Rosen etwas hoch gegriffen erscheint, ist eines sicher: Jazzmeia Horn ist ein Shooting Star unter den Jazz-Vokalistinnen. Die 30-Jährige kann auf einen fulminanten Karrierestart stolz sein: Zwei Alben mit zwei Grammy-Nominierungen und der 1. Preis der elitären Thelonious Monk Jazz Competition stehen mittlerweile auf ihrem Konto. Von einer sich im Lob überschlagenden Presse ganz zu schweigen.
Dass sie mit ihrer Namensgebung richtig lag, bestätigte sich für ihre Familie, als die dreijährige Jazzmeia sich problemlos in den Gospelchor ihrer Gemeinde einfügte, nachdem sie offensichtlich für den Kinderchor bereits zu gut war. In der Booker T. Washington High School, die vor ihr etwa Erykah Badu oder Norah Jones besuchten, verliebt sich Jazzmeia in die Gesangskunst von Sarah Vaughan und Betty Carter und gewinnt zweimal hintereinander den Student Music Award der renommierten Zeitschrift DownBeat. 2015 begeistert sie die mit Dee Dee Bridgewater, Patti Austin und Al Jarreau hochkarätig besetzte Jury der internationalen Thelonious Monk Jazz Competition.

Die Grammy-Nominierung für ihr Debütalbum „A Social Call“, das es in die Top 10 der Billboard-Jazzcharts schafft, erscheint da nur folgerichtig, zumal sie das Publikum der Grammy-Verleihung mit ihrer Interpretation des Jazz-Messengers-Standards „Moanin‘“ von den Stühlen reißt. Das gesamte Spektrum afroamerikanischer Gesangskunst, von den archaischen Field Hollers des ländlichen Südens bis hin zu hochvirtuosen Scat-Improvisationen, lebt in der außergewöhnlichen Stimme dieser selbstbewussten jungen Frau, die mit beiden Beinen in der Gegenwart steht und dabei Geschichte und Zukunft miteinander verbindet.

Die meisten Titel ihres zweiten Albums „Love & Liberation“ (ebenfalls für den Grammy nominiert) stammen aus Horns eigener Feder. “Sie mögen wie Standards klingen, aber es sind keine. Es ist Musik, die die Fackel aufnimmt und vorwärts trägt“, sagt die 30-Jährige und beschreibt damit zugleich ihren ästhetischen Ansatz. „Befreie dein Denken und sei, wer du sein willst“, singt sie in „Free your mind“, dem ersten Titel des Albums. Wer sie sein will, das drückt Jazzmeia Horn auch in ihren farbenfrohen Bühnenoutfits aus, die sie selbst näht, wie sie nicht ohne Stolz verrät: „All that is truly my artistry - all das ist meine Kunst: meine Kleider, mein Gesang und meine Musik.“

Jazzmeia Horn zelebriert ihre Kunst im ersten Konzert mit ihrer eigenen Band. Dabei gibt sie ihren hervorragenden Instrumentalisten reichlich Raum zur solistischen Entfaltung und nutzt ihre Begleitung als Sprungbrett zu abenteuerlustigen Scat-Einlagen.

Im zweiten Konzert ist es unser Vergnügen, einen Gedanken aufzugreifen, den die Sängerin schon 2019 gegenüber dem Magazin DownBeat äußerte: „Ich würde gern mit einer Big Band arbeiten“.

Konzertdauer: ca. 60 Minuten

HINWEIS:
Die Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite von www.hr-ticketcenter.de.

Event-Info

hr-Bigband feat. Jazzmeia Horn

JAZZMEIA HORN | Vocals
hr-BIGBAND
JIM MCNEELY | Leitung

“She IS the future of Jazz”. Auch wenn diese Behauptung des Jazzproduzenten Larry Rosen etwas hoch gegriffen erscheint, ist eines sicher: Jazzmeia Horn ist ein Shooting Star unter den Jazz-Vokalistinnen. Die 30-Jährige kann auf einen fulminanten Karrierestart stolz sein: Zwei Alben mit zwei Grammy-Nominierungen und der 1. Preis der elitären Thelonious Monk Jazz Competition stehen mittlerweile auf ihrem Konto. Von einer sich im Lob überschlagenden Presse ganz zu schweigen.
Dass sie mit ihrer Namensgebung richtig lag, bestätigte sich für ihre Familie, als die dreijährige Jazzmeia sich problemlos in den Gospelchor ihrer Gemeinde einfügte, nachdem sie offensichtlich für den Kinderchor bereits zu gut war. In der Booker T. Washington High School, die vor ihr etwa Erykah Badu oder Norah Jones besuchten, verliebt sich Jazzmeia in die Gesangskunst von Sarah Vaughan und Betty Carter und gewinnt zweimal hintereinander den Student Music Award der renommierten Zeitschrift DownBeat. 2015 begeistert sie die mit Dee Dee Bridgewater, Patti Austin und Al Jarreau hochkarätig besetzte Jury der internationalen Thelonious Monk Jazz Competition.

Die Grammy-Nominierung für ihr Debütalbum „A Social Call“, das es in die Top 10 der Billboard-Jazzcharts schafft, erscheint da nur folgerichtig, zumal sie das Publikum der Grammy-Verleihung mit ihrer Interpretation des Jazz-Messengers-Standards „Moanin‘“ von den Stühlen reißt. Das gesamte Spektrum afroamerikanischer Gesangskunst, von den archaischen Field Hollers des ländlichen Südens bis hin zu hochvirtuosen Scat-Improvisationen, lebt in der außergewöhnlichen Stimme dieser selbstbewussten jungen Frau, die mit beiden Beinen in der Gegenwart steht und dabei Geschichte und Zukunft miteinander verbindet.

Die meisten Titel ihres zweiten Albums „Love & Liberation“ (ebenfalls für den Grammy nominiert) stammen aus Horns eigener Feder. “Sie mögen wie Standards klingen, aber es sind keine. Es ist Musik, die die Fackel aufnimmt und vorwärts trägt“, sagt die 30-Jährige und beschreibt damit zugleich ihren ästhetischen Ansatz. „Befreie dein Denken und sei, wer du sein willst“, singt sie in „Free your mind“, dem ersten Titel des Albums. Wer sie sein will, das drückt Jazzmeia Horn auch in ihren farbenfrohen Bühnenoutfits aus, die sie selbst näht, wie sie nicht ohne Stolz verrät: „All that is truly my artistry - all das ist meine Kunst: meine Kleider, mein Gesang und meine Musik.“

Jazzmeia Horn zelebriert ihre Kunst im ersten Konzert mit ihrer eigenen Band. Dabei gibt sie ihren hervorragenden Instrumentalisten reichlich Raum zur solistischen Entfaltung und nutzt ihre Begleitung als Sprungbrett zu abenteuerlustigen Scat-Einlagen.

Im zweiten Konzert ist es unser Vergnügen, einen Gedanken aufzugreifen, den die Sängerin schon 2019 gegenüber dem Magazin DownBeat äußerte: „Ich würde gern mit einer Big Band arbeiten“.

Konzertdauer: ca. 60 Minuten

HINWEIS:
Die Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite von www.hr-ticketcenter.de.