12. Kleinkunstpreis „Schlumpeweck“ Sulaiman Masomi und Tom van Orten - 2. Wettbewerbsabend

am 25.09.2019
Sulaiman Masomi Sulaiman Masomis Stücke sind wie trojanische Pferde. Sie wirken unterhaltsam und harmlos, aber sind sie erst einmal in die Köpfe der Zuhörer eingedrungen, entfalten sie ihre volle Wirkung und die in ihnen befindliche Botschaft.... weiterlesen
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Termine

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Herborn
KulturScheune Herborn
Mi. 25.09.2019 20:00 Uhr Tickets ab 17,10 €

Event-Info

Sulaiman Masomi
Sulaiman Masomis Stücke sind wie trojanische Pferde. Sie wirken unterhaltsam und harmlos, aber sind sie erst einmal in die Köpfe der Zuhörer eingedrungen, entfalten sie ihre volle Wirkung und die in ihnen befindliche Botschaft.
Denn egal wie kurzweilig, witzig und nahbar seine Worte wirken: Immer versteckt sich seine ganz eigene Sicht auf die Welt und eine durchdachte Botschaft zwischen den Zeilen. Schon der Titel seines neuen Programmes „Morgen - Land“ spiegelt seine Art der Bühnenkunst wider. Es vereint Herkunft und Zukunft mit einem Wort und verortet gleichzeitig seine Sicht auf die heutige Gesellschaft. Seine Zuhörer erwartet eine Gratwanderung zwischen klugen Beobachtungen und witzigen Alltagsgeschichten, die mit Sicherheit ihren ganz eigenen Abdruck in den trojanischen Köpfen der Menschen hinterlassen wird. Der studierte Literaturwissenschaftler ist darüber hinaus auch Landesmeister im Poetry Slam, Jurymitglied beim Treffen der jungen Autoren der Berliner Festspiele und immer wieder kultureller Botschafter für das Goethe-Institut. Er tanzt auf allen Hochzeiten und bittet nun zum Tanz. Und wer ihn einmal erlebt hat, tanzt mit.

Tom van Orten
Ohrwurmloch, so heißt die Schreibblockade bei Musikern. Das behauptet zumindest Tom van Orten. Doch was wird ein Hit beim Publikum, was ein echter Ohrwurm? Ist das überhaupt noch Publikum, oder sind wir nicht alle inzwischen Teil irgendeiner zersplitterten Zielgruppe, die immer bunter wird? Und so gibt es Songs für Radikalveganer, Selbstzweckfetischisten, undödipale Einzelfälle. Welche Lieder hören unglücklich Verliebte oder Stalker, und wo ist da die Schnittmenge? Was macht Sterben schöner? Warum macht Liebe blind und Organhandel glücklich? Wieso stehen Paare beim Wochenendeinkauf im Weg rum. Sind die Mitreisenden im ÖPNV vielleicht bloß personifizierte Schleichwerbetestimonials? Was machenKnöllchenluder nach Feierabend? Und vor allem: welche Musik ist die richtige für diejenigen,die unter all diesen Neuzeit-Neurotikern leiden? Nein, Tom van Ortens neues Soloprogramm ist wirklich keine Reise durch die Musikgenres, es ist eher ein Amoklauf. Meistens mit, manchmal auch ohne Klavier, aber immer schonungslos auf der Suche nach dem perfekten Song. Doch vor allem weiß man am Ende dieses Comedy-Abends eines: Klavierkabarett war gestern.