1. Chorkonzert - GANZ DVORAK

1. Chorkonzert - GANZ DVORAK
am 21.11.2021
ANTONÍN DVO?ÁK Requiem op. 89 »Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben.« In den Worten Johannes Brahms’ schwingt Bewunderung, aber auch Neid über den Ideenreichtum... weiterlesen
Tickets ab 9,00 €

Termine

Orte Datum
Wuppertal
Historische Stadthalle
So. 21.11.2021 18:00 Uhr Tickets ab 9,00 €

Event-Info

ANTONÍN DVO?ÁK
Requiem op. 89


»Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben.« In den Worten Johannes Brahms’ schwingt Bewunderung, aber auch Neid über den Ideenreichtum seines acht Jahre jüngeren Komponistenkollegen Antonín Dvo?ák mit. Dvo?áks Requiem strotzt vor musikalischen Ideen – wobei ein melodisches Hauptmotiv dem Werk einen starken Zusammenhalt gibt und sich als genialer Kunstgriff entpuppt.

Im Gegensatz zu seinem Zeitgenossen Brahms, der 20 Jahre zuvor ›Ein deutsches Requiem‹ fertigstellte, griff Dvo?ák kaum in den liturgischen Text ein. Diesen bewahrte er als vertrautes Fundament seiner Komposition, um der Totenmesse auf musikalischer Ebene seine persönliche Deutung hinzuzufügen. Dvo?áks unverwechselbarer intensivmelodischer Duktus verleiht Themen wie Tod, Trauer, Furcht, Hoffnung und Erlösung eine besondere emotionale Tiefe. Die außergewöhnliche Dramatik der Tonsprache fesselt vom ersten bis zum letzten Ton und bescherte dem Requiem bereits bei seiner Uraufführung in Birmingham einen fulminanten Erfolg. Aus Birmingham kam auch der Auftrag zu dieser Komposition: »Ich denke, es ist an der Zeit, dass Sie wieder etwas für dieses Land tun, und die einzige Sache, die ich Sie bitten muss, ist, kein allzu schwieriges Werk zu schreiben, in jedem Fall aber ganz Dvo?ák.« Das ist auf einzigartige Weise gelungen.

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ANTONÍN DVO?ÁK
Requiem op. 89


»Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben.« In den Worten Johannes Brahms’ schwingt Bewunderung, aber auch Neid über den Ideenreichtum seines acht Jahre jüngeren Komponistenkollegen Antonín Dvo?ák mit. Dvo?áks Requiem strotzt vor musikalischen Ideen – wobei ein melodisches Hauptmotiv dem Werk einen starken Zusammenhalt gibt und sich als genialer Kunstgriff entpuppt.

Im Gegensatz zu seinem Zeitgenossen Brahms, der 20 Jahre zuvor ›Ein deutsches Requiem‹ fertigstellte, griff Dvo?ák kaum in den liturgischen Text ein. Diesen bewahrte er als vertrautes Fundament seiner Komposition, um der Totenmesse auf musikalischer Ebene seine persönliche Deutung hinzuzufügen. Dvo?áks unverwechselbarer intensivmelodischer Duktus verleiht Themen wie Tod, Trauer, Furcht, Hoffnung und Erlösung eine besondere emotionale Tiefe. Die außergewöhnliche Dramatik der Tonsprache fesselt vom ersten bis zum letzten Ton und bescherte dem Requiem bereits bei seiner Uraufführung in Birmingham einen fulminanten Erfolg. Aus Birmingham kam auch der Auftrag zu dieser Komposition: »Ich denke, es ist an der Zeit, dass Sie wieder etwas für dieses Land tun, und die einzige Sache, die ich Sie bitten muss, ist, kein allzu schwieriges Werk zu schreiben, in jedem Fall aber ganz Dvo?ák.« Das ist auf einzigartige Weise gelungen.